Hochleistungsprozessoren Wenn der Luft die Puste ausgeht: Flüssigkeitskühlung

Autor / Redakteur: Wolfgang Laufer, Ellen-Christine Reiff / Ines Stotz

Hochleistungsprozessoren lassen sich konventionell, also mit Luft, kaum mehr kühlen. Entsprechende Konstruktionen sind sehr aufwändig, teuer und laut. Eine neue Methode der Flüssigkeitskühlung bietet jetzt wesentlich effizientere Möglichkeiten, die Abwärme schnell und obendrein auch noch leise vom Prozessor abzuführen.

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Flüssigkeitskühlung von elektrischen oder elektronischen Geräten und Bauteilen ist eigentlich nichts Neues. Bereits in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden die Endstufen von Hochleistungssendern mit Wasser gekühlt. Moderne halbleiterbestückte Sender haben zwar heute keine Wasserkühlung mehr; sie wird aber immer noch eingesetzt für Stromrichter in Anlagen zur Hochspannungs-Gleichstromübertragung. Auch in modernen Personal Computern hat die Flüssigkeitskühlung vor einigen Jahren Einzug gehalten. Installations- und Wartungsaufwand machten entsprechende Lösungen für die Praxis trotz guter Kühlleistungen jedoch häufig uninteressant. Das hat sich nun geändert. Mit dem AquaCube hat der Motoren- und Lüfterspezialist ebm-papst St.Georgen ein neues Kühlsystem für Hochleistungscomputer und Server-Systeme entwickelt, das nicht nur durch Funktionalität, sondern auch durch Langlebigkeit und Zuverlässigkeit überzeugt. Das einbaufreundliche System wurde speziell für den Einsatz als OEM-Komponente entwickelt und kann sich durch seinen modularen Aufbau gut an unterschiedliche Applikationsanforderungen anpassen.

Der Wärmeaufnehmer: optimierte Geometrie und Strömungsmechanik