Pneumatischer Innengreifer Werkstücke im Handling-Prozess sicher von innen greifen

Redakteur: Reinhard Kluger

Das Prinzip des Innengreifers der Serie IF ähnelt dem eines Flaschenverschlusses. Einmal aufgesetzt, wird hier durch das Umlegen des Hebels ein Gummiring zusammengedrückt, der den

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Das Prinzip des Innengreifers der Serie IF ähnelt dem eines Flaschenverschlusses. Einmal aufgesetzt, wird hier durch das Umlegen des Hebels ein Gummiring zusammengedrückt, der den Wein in der Flasche dicht verschließt. Ähnlich, aber doch sehr viel komplexer arbeitet der Innengreifer IF von Gimatic, der in zwei Baureihen angeboten wird. Bei der Ausführung IFD verfährt der innen liegende Kolben nach unten und drückt den Ring, der wahlweise aus Silikon oder EPDM besteht, zusammen. Diese Ausführung eignet sich für Werkstücke, die auf einer festen Unterlage liegen und von dort sicher aufgegriffen werden müssen. Die zweite Ausführung IFU arbeitet genau entgegengesetzt, hier wird der Ring von unten hochgezogen. Durch die seitliche Druckluftzufuhr beim Typ IFU und eine stirnseitig anschließbare Durchgangsbohrung kann gleichzeitig z.B. eine Dichtigkeitsprüfung oder die Reinigung des Teils durchgeführt werden. Die Greifer decken mit Durchmessern von 8 bis 85 mm und einer max. Last von bis zu 1000 N eine breite Palette möglicher Anwendungen ab.

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