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Robotergesteuerte Prozessautomatisierung Wie Bots Wettbewerbsvorteile schaffen

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Knapp die Hälfte der Büroarbeit lässt sich automatisieren – mit robotergesteuerter Prozessautomatisierung (RPA). Das steigert Effizienz sowie Rentabilität und führt zu Wettbewerbsvorteilen. Führendes Know-how kommt aus Estland.

In der Halbleiter-Industrie z. B. werden Bots genutzt, um Unregelmäßigkeiten, Ausreißer und verschiedene Arten von Mustern in einem riesigen Datenbestand aufzuspüren.
In der Halbleiter-Industrie z. B. werden Bots genutzt, um Unregelmäßigkeiten, Ausreißer und verschiedene Arten von Mustern in einem riesigen Datenbestand aufzuspüren.
(Bild: Renee Altrov)

Man kennt Roboter als die bewährten Arbeitstiere der Schwerindustrie. Ihr virtueller Kollege, die Robotergesteuerte Prozessautomatisierung (RPA), ist gerade erst dabei, sich zu etablieren. Die spezialisierten Computerprogramme erledigen monotone, zeitintensive oder fehleranfällige Aufgaben, die ansonsten von Menschen ausgeführt werden müssten. Diese auch Bots genannten intelligenten Softwareroboter automatisieren und standardisieren wiederholbare Geschäftsprozesse. Ihre Vorteile liegen in einer verbesserten Sorgfalt und Exaktheit, in weniger Fehlern und Kosten sowie höherer Effizienz und Rentabilität. Auch greifen sie nicht in die bestehende IT-Landschaft des Kunden ein, da sie nicht-invasiv arbeiten.

Andres Aavik, CEO und Partner von Flowit
Andres Aavik, CEO und Partner von Flowit
(Bild: Flowit, Helen Kattai)

„45 Prozent der Büroarbeit lassen sich automatisieren“ sagt Andres Aavik, CEO und Partner von Flowit, ein estnisches Unternehmen für Softwarequalität und Arbeitsprozessautomatisierung. „Das betrifft zumeist Arbeiten mit Excel-Tabellen, Routine-Aufgaben, Datenverarbeitung, Analysen oder Daten manuell von einem System auf ein anderes zu übertragen – also alles Tätigkeiten, die automatisiert werden sollten.“

Etwa 45% der Büroarbeit lassen sich mit robotergesteuerter Prozessautomatisierung (RPA) automatisieren.
Etwa 45% der Büroarbeit lassen sich mit robotergesteuerter Prozessautomatisierung (RPA) automatisieren.
(Bild: Flowit, Jake Farra)

Flowit ist spezialisiert auf die Entwicklung maßgeschneiderter Softwareprodukte für unterschiedlichste Geschäftsbereiche, etwa Logistik und Produktion oder Automotive. Sie bauen auf Open-Source-Plattformen und -Bibliotheken auf, sind dadurch flexibler bei der Anpassung des Endprodukts an die spezifischen Bedürfnisse des Kunden und senken die Kosten.

Wettbewerbsvorteil durch RPA

Die Bots sind besser als Menschen in der Lage, unstrukturierte Daten zu durchsuchen, Fehler zu erkennen und zu bewältigen. Dafür werden sie trainiert: Maschinelles Lernen erlaubt es ihnen im Laufe der Zeit, Muster zu erkennen und innerhalb eines definierten Regelwerks Lösungen zu entwickeln. Vereinfacht ausgedrückt heißt Maschinelles Lernen, dass Algorithmen auf der Grundlage von Daten lernen. Es zählt zur Künstlichen Intelligenz (KI) und wird als eine der wichtigsten Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts gesehen. „Maschinelles Lernen ist ein hochkomplexes Thema“, sagt Aavik, „und Unternehmen können bereits mit einer Genauigkeit von 70 % bei der prädiktiven Analytik einen Wettbewerbsvorteil erlangen, d.h. bei der Vorhersage zukünftiger Ereignisse.“

„Bei RPA geht es darum, Menschen von geistloser Arbeit zu befreien und sie stattdessen gemäß der ureigenen menschlichen Talente einzusetzen, nämlich für kreativere und wertschöpfende Tätigkeiten im Unternehmen, zum Beispiel im Kundenkontakt oder in der Produktentwicklung“, so Aavik weiter. „Denn Kreativität und Empathie lassen sich durch Maschinen nicht ersetzen.“

Linde und Nexperia - zwei Beispiele aus der Praxis

Für den DAX-notierten Chemiekonzern Linde Group hat Flowit das Reklamationswesen innerhalb eines ERP-Systems (Enterprise Resource Planning) automatisiert, so dass dieser komplexe Prozess jetzt effizienter vonstatten geht und Kunden in kürzerer Zeit ein Austauschprodukt erhalten. Und für Nexperia, ein führender Anbieter diskreter Bauelemente, Logikbausteine, MOSFETs, Dioden, Transistoren und ESD-Schutzelemente, arbeitet Flowit daran, Unregelmäßigkeiten, Ausreißer, und verschiedene Arten von Mustern in ihrem riesigem Datenbestand aufzuspüren. Nexperia produziert über 90 Mrd. Teile pro Jahr und handhabt eine Datenmenge, die einzelne Menschen nicht überschauen können.

Förderprogramm für KMUs

„Robotergesteuerte Prozessautomatisierung als Thema ist aber nicht auf Großunternehmen beschränkt, sie gilt generell als Schlüsselelement für eine erfolgreiche Digitalisierungsstrategie, auch im Mittelstand“, sagt Aavik. So unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei ihrer digitalen Transformation – mit dem Programm „Digital Jetzt!“ noch bis Ende 2023.

Im deutschen Mittelstand ist der Bedarf nach digitaler Transformation groß. Unternehmen aller Größen haben Probleme, offene Stellen für Informations- und Kommunikations-Spezialisten zu besetzen. Der DESI, der EU-weite Digital Economy and Society Index, sieht Finnland, Schweden und Estland hinsichtlich Humankapital am weitesten fortgeschritten, diese Bedarfe zu bedienen.

In über 120 Ländern IKT-Lösungen aus Estland

Der Grad und die Geschwindigkeit seiner eigenen Digitalisierung haben Estland eine Führungsrolle eingebracht, so dass es allgemein als digitalstes Land der Welt gilt. Es begann Mitte der 90er Jahre mit dem „Tiigrihüpe“, dem Tigersprung-Programm, als Verwaltungs- und Bildungswesen digitalisiert wurden, und anschließend in das industrielle Umfeld getragen wurden. In über 120 Ländern werden IKT-Lösungen aus Estland eingesetzt, um digitalisierte Prozesse für Automation, Robotik und Mechatronik umzusetzen.

Leana Kammertöns, Export Advisor von Enterprise Estonia
Leana Kammertöns, Export Advisor von Enterprise Estonia
(Bild: Enterprise Estonia)

Junge Esten sind mit der Digitalisierung groß geworden. „Jeder 10. Student Estlands schreibt sich für IKT ein, also Informations- und Kommunikationstechnik“, sagt Leana Kammertöns, Export Advisor von Enterprise Estonia, der Estnischen Wirtschaftsförderung in Berlin. „e-Estonia als Begriff für eine hochgradig vernetzte Gesellschaft steht auch für die Begeisterung für moderne Technik.“

Weniger Fehler, mehr Effizienz und Rentabilität

Die deutschsprachige Website www.tradewithestonia.com/de bietet weitere Informationen und Fallstudien zum Digitalisierungs-Know-how der estnischen IKT- und Elektronikindustrie. „Estland ist offen für Business mit deutschen Unternehmen“, sagt Leana Kammertöns. „Durch die EU-weit identischen Gesetze ist die Rechtssicherheit gegeben in der Geschäftsbeziehung mit estnischen Unternehmen.“ Für die direkte Ansprache stehen Flowit (sales@flowit.ee) sowie Leana Kammertöns (leana.kammertons@estonia.eu) zur Verfügung oder die Büros von Enterprise Estonia in Nürnberg und Berlin.

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