Automatisierung Wie Cobots Lebensräume für Stadttiere schaffen

Quelle: ABB 1 min Lesedauer

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In einem interdisziplinären Forschungsprojekt der Technischen Universität München (TUM) trifft ökologische Vision auf Automatisierung.

Der kollaborative Roboter Gofa von ABB ermöglichte eine präzise additive Fertigung und sensible Nachbearbeitung der zerbrechlichen Tonelemente. (Bild:  Technische Universität München)
Der kollaborative Roboter Gofa von ABB ermöglichte eine präzise additive Fertigung und sensible Nachbearbeitung der zerbrechlichen Tonelemente.
(Bild: Technische Universität München)

Die Technische Universität München (TUM) hat gezeigt, wie Automatisierung zur Rettung der Artenvielfalt beitragen kann. Laut einer Mitteilung ist im Forschungsprojekt „Nistfassade“ an der Südpolstation in München-Neuperlach ein Prototyp entstanden, der Architektur, Robotik und Ökologie verbindet. Ziel ist es, städtische Fassaden mithilfe additiver Fertigung und kollaborativer Robotik in Lebensräume für Tiere wie Igel oder Haussperlinge zu verwandeln.

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Jedes der rund 100 keramischen Module der Fassade wurde im 3D-Druckverfahren individuell gefertigt. Damit der weiche Recycling-Ton präzise und formstabil verarbeitet werden konnte, kam der Cobot Gofa von ABB Robotics zum Einsatz. Der Roboter übernahm laut dem Unternehmen nicht nur den Druckprozess, sondern auch Aufgaben wie die Nachbearbeitung, das Umsetzen der empfindlichen Rohlinge und die Qualitätssicherung. Dank seiner integrierten Kraftsensoren konnte Gofa die empfindlichen Bauteile mit hoher Präzision bewegen.

Über die Software Robot Studio wurden Bewegungsabläufe simuliert, optimiert und mithilfe handgeführter Programmierung an wechselnde Geometrien angepasst. Die Tiefe der Fassadenmodule wurde zudem datenbasiert berechnet: Sie verschatten sich selbst, schaffen Mikroklimata und verhindern Überhitzung im Sommer.

In den kommenden drei Jahren untersucht das TUM-Team, wie Tiere die Nistplätze annehmen und wie sich das Mikroklima entwickelt. Für ABB Robotics zeigt das Projekt, dass Cobots auch jenseits klassischer Industrieanwendungen entscheidende Beiträge leisten können.

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