Integrated Drive Systems

Wie integrierte Antriebstechnik die Wertschöpfung verbessert

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Wie sich die Engineeringphase auf die Produktion auswirkt

Mit dem Integrated Drive System geht Siemens bei der Realisierung von Antriebsaufgaben weit über reine Produkt-Features oder der Suche nach niedrigeren Anschaffungskosten der Antriebskomponenten hinaus. Siemens bietet mit dem Integrated Drive System einen Antriebsstrang, der vom Umrichter bis zur Kupplung komplett optimiert ist und der schon alle Schnittstellen in die Automatisierung berücksichtigt. Dies sichert Produktivität und Verfügbarkeit einer Anlage. Aber auch während der Engineering Phase können verschiedene Konfigurationen für den Einsatz in der Produktion bereits simuliert und optimiert werden.

Rüstzeug für die wachsende Digitalisierung

„Das Integrated Drive System ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu integrierten Produkt- und Produktions-Lebenszyklen“, bilanziert Ralf-Michael Franke. „Mit der Einbindung der Antriebstechnologie in das TIA-Portal vereinfachen sich Engineering, Inbetriebnahme und Diagnose-Aufgaben drastisch. Die Konfiguration in der Planungsphase, die dazugehörige Simulation und die Auslegung des Antriebsstrangs inklusive der nahtlosen Datenhaltung im Rahmen des PLM-Prozesses ermöglichen neue Dimensionen in Effizienz und Zuverlässigkeit. Damit sind die Anwender gut für die wachsende Digitalisierung der Fertigungswelt gerüstet.“

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Warum Integration mehr ist, als nur die Summe der Einzelkomponenten

Auf physikalischer Ebene werden die einzelnen Komponenten des Antriebsstranges funktional, mechanisch und energieeffizient passend für die jeweilige Aufgabenstellung optimal aufeinander abgestimmt. Als Basis hierfür dient das umfassende Siemens-Portfolio bei Getrieben, Kupplungen, Motoren und Umrichtern und deren Kombinationsmöglichkeiten. Schnittstellenprobleme, wie sie aus dem einfachen Zusammensetzen des Antriebsstranges aus Einzelkomponenten entstehen, werden von vornherein vermieden.

Vertikale Integration bietet perfektes Zusammenspiel

Die vertikale Integration – also die Integration des Antriebsstrangs in die Steuerungsarchitekturen der industriellen Fertigungsprozesse - ist eine notwendige Voraussetzung für eine Produktion mit maximaler Wertschöpfung. Beim Integrated Drive System werden die Antriebskomponenten innerhalb der Automatisierungspyramide, z.B. über das TIA-Portal, nahtlos in die Automatisierungsumgebung integriert. Im Betrieb selbst spielen alle Systeme – angefangen vom Antriebssystem und der Feldgeräte über die Automatisierungsebene bis zu den Manufacturing Execution Systems - perfekt zusammen.

Warum Transparenz und Datendurchgängigkeit so wichtig sind

Mit der entstehenden Transparenz und Datendurchgängigkeit werden die Voraussetzungen für eine Produktion mit maximaler Wertschöpfung geschaffen. So können beispielweise Benutzer durch die Integration der Sinamics-G120-Familie in das TIA-Portal und den Simotion-Steuerungen die gleichen effizienten und bedienerfreundlichen Mechanismen des TIA-Engineering-Frameworks zur Projektierung, Konfiguration und Inbetriebnahme nutzen. Dies betrifft sowohl die Zusammenführung von Hardware- und Netzwerkkonfigurationen in einem konsistenten, vollgrafischen Editor als auch die leistungsfähige Diagnose der konfigurierten und vernetzten Komponenten.

Integration ins Engineering-Framework

Ein umfangreiches Bibliothekskonzept sorgt für einheitliche Datenhaltung und Datenkonsistenz und schnelle Projektierung. Integriert sind auch das Profidrive-Antriebsprofil für alle relevanten Anwendungen und Profisafe zur fehlersicheren Kommunikation. Simotics-Motoren lassen sich über „Sinamics Startdrive“ in das Engineering-Framework integrieren.

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