Integrated Drive Systems Wie integrierte Antriebstechnik die Wertschöpfung verbessert

Redakteur: Reinhard Kluger

Integrated Drive Systems optimiert die Wertschöpfung über die gesamte Prozesskette für mehr Effizienz, Verfügbarkeit und Produktivität. Dabei findet eine Integration auf 3 Ebenen statt: horizontal entlang des Energieflusses, vertikal innerhalb der Automatisierungspyramide und und als digitales abbild entlang des Produktlebenszyklus.

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Integrated Drive Systems im praktischen Einsatz: Bei einer Förderanlage sind Getriebe, Motor und Umrichter perfekt aufeinander abgestimmt.
Integrated Drive Systems im praktischen Einsatz: Bei einer Förderanlage sind Getriebe, Motor und Umrichter perfekt aufeinander abgestimmt.
(Siemens)

„Antriebstechnik, Sensorik und Automatisierung werden zum Treiber für den Wandel in der Industrie und entscheiden über die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen”, erklärt Ralf-Michael Franke, CEO der Siemens-Division Drive Technologies, wie die Zukunft aussehen wird. Nach Schätzungen des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) machen Informations- und Kommunikationstechnik sowie Automation im Maschinenbau schon heute 30 Prozent der Herstellungskosten von Maschinen und Anlagen aus. Ziel dieser Integration ist es, die Wertschöpfung über die gesamte Prozesskette zu optimieren.

Im Fokus des Nutzens: TIA - Totally Integrated Automation

Siemens bietet ein sich ständig erweitertes Portfolio aus Produkten, Systemen und Dienstleistungen an, das durch Software- und Hardware-basierte Integration entlang der gesamten Wertschöpfungskette optimal zusammenwirkt. Der zentrale Erfolgsfaktor heißt Totally Integrated Automation (TIA), der zum entscheidenden Treiber für die IT-Durchdringung und die enge Integration aller Ebenen der Automatisierungsund

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Antriebstechnik in der Industrie wird. TIA zeigt den Weg, wie digitale Planungs- und Produktionsprozesse in die reale Fertigung überführt werden können. Ein wesentlicher Produktivitätshebel ist dabei die software-basierte Unterstützung der Engineering-Prozesse. Siemens schafft hierzu die Verbindungen von realen Produkten zu ihren virtuellen Modellen in der Produktentwicklung und von den realen Produktionseinrichtungen zu ihren digitalen Pendants im Produktionsprozess.

Wie die dreifache Integration des Antriebsstrangs neue Möglichkeiten eröffnet

„Mit der Integration von Antriebstechnik und Automatisierungslösungen bietet Siemens den Unternehmen neue Möglichkeiten, ihre Flexibilität und Qualität der Produktion zuerhöhen, Kosten einzusparen sowie die Anlagensicherheit und Energieeffizienz zu verbessern“, sagt Ralf-Michael Franke. „Bisher haben wir die Mechatronik mit klassischen Methoden entwickelt und betrieben. Es gab wenig Abstimmung über die Prozesse der Einzeldisziplinen Mechanik, Elektrotechnik und Software hinweg. Die Einzigartigkeit der Integration des Antriebssystems zusammen mit TIA und den Softwaresystemen für Engineering und Betrieb nimmt Siemens nun zum Anlass von einem „Integrated Drive System“ (IDS) zu sprechen.“

Horizontal entlang des Energieflusses

Kernelement des Integrated Drive Systems ist die dreifache Integration des Antriebsstranges – horizontal von Kupplung und Getriebe bis zum Motor und Umrichter entlang des Energieflusses, vertikal innerhalb der Automatisierungspyramide in die Steuerungsarchitektur industrieller Fertigungsprozesse und digital innerhalb des Produktlebenszyklus.

„IDS ist das in seiner Vollständigkeit einzigartige Produktportfolio der Siemens-Division Drive Technologies und bietet für alle Branchen die durchgängige und zuverlässige Integration des Antriebsstrangs in unterschiedlicher Ausprägung“, sagt Franke. So verbessert beispielsweise die horizontale Integration die Maschinenproduktivität, die Qualität der Produktion und die Effizienz der Maschine.

Vertikale Integration erhöht die Produktivität

Die vertikale Integration erhöht die Plant Performance oder Anlagenproduktivität, die Flexibilität und die Transparenz der Produktion sowie der Produktionsprozesse und sorgt mit zusätzlichen Funktionalitäten für Sicherheit, Wartbarkeit und Umweltschutz. „Ziel dieser Integration ist es, die Wertschöpfung über die gesamte Prozesskette zu optimieren“, sagt Franke.

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