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Windturbine mit weltgrößtem Rotor in Dänemark in Betrieb genommen

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Rotorblätter können mit Spannweite eines Airbus 380 konkurrieren

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Die erste 6-MW-Windenergieanlage von Siemens ist im Mai 2011 im dänischen Høvsøre errichtet worden. Aufgrund von Höhenbeschränkungen hat diese Maschine einen Rotordurchmesser von 120 Metern. Seit über einem Jahr läuft dieser Prototyp erfolgreich im Testbetrieb und setzt dabei neue Produktionsrekorde. Die offizielle Inbetriebnahme einer 6-MW-Anlage mit dem 154-Meter-Super-Rotor fand am 6. Oktober 2012 während der Eröffnungszeremonie des nationalen Testfeldes im dänischen Østerild statt.

Das 75 Meter lange Quantum-Rotorblatt vom Typ B75 zeichnet sich durch hohe Stabilität bei gleichzeitig geringem Gewicht aus. Das spezielle Blattprofil sorgt für optimale Leistung bei den unterschiedlichsten Windgeschwindigkeiten. Siemens nutzt bei der Herstellung des B75 das patentierte IntegralBlade-Verfahren, mit dem Rotorblätter in einem Guss und ohne Klebestellen produziert werden können. Im Vergleich zu Blättern mit traditioneller Herstellungsweise ist das B75-Rotorblatt rund 20 Prozent leichter. In Summe trägt die Kombination aus intelligentem Rotorblattprofil und niedrigem Gewicht zur Senkung der Windstromgestehungskosten bei. Das optimierte Design erhöht die Energieausbeute, während sich das vergleichsweise niedrige Gewicht der Rotorblätter auf die Kosten für Türme und Fundamente auswirkt.

Die neue SWT-6.0-154 ist bereits ein kommerzieller Erfolg: Im Juli 2012 hat Siemens ein Rahmenabkommen mit dem dänischen Energieversorger DONG Energy über die Lieferung von 300 Offshore-Anlagen dieses Typs abgeschlossen. Die Windturbinen sollen vor den Küsten Großbritanniens zum Einsatz kommen.

Weitere Winderenergieanlagen-Prototypen sind in Planung

In Kürze wird Siemens zwei weitere Prototypen der 6-MW-Windenergieanlage im britischen Offshore-Windkraftwerk Gunfleet Sands aufstellen. Dies werden die ersten Prototypen dieser neuen Generation von Offshore-Windkraftanlagen sein, die auf hoher See getestet werden. Beide Anlagen werden mit dem 120-Meter-Rotor ausgestattet sein.

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