Verbindungstechnik

„Wir haben zerlegt und neu zusammengesetzt“

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Und wie hat Weidmüller die Ergebnisse der tiefen Markanalyse in seinen Produkten, den Reihenklemmen, umgesetzt?

Wir haben unsere Erkenntnisse geclustert, darunter auch einzelne Teilschritte definiert. Und so fließt alles, was sich in Feldforschung und Analyseprozessen ergibt, auch direkt in unsere Produktentwicklung ein. Auf der Basis ergänzen wir nun kontinuierlich Funktionen und Lösungsansätze.

So reduzieren wir beispielsweise die Baugröße der Reihenklemmen und sparen dadurch Platz im Schaltschrank – bis zu 50 Prozent bei bestimmten Produkten, etwa bei unseren neuen Lösungen für die Steuerstromverteilung AAP. Natürlich hat die neue A-Reihe PushIn-Technologie. Push In bringt Rationalisierungspotenziale im Verdrahtungsprozess. Schnelle Verdrahtung heißt auch wieder Kosteneinsparung. Wir gehen da noch weiter, haben Ideen mit dem Pusher umgesetzt, um künftig Fehlverdrahtungen zu vermeiden. Gab es früher zwei Öffnungen, gibt es jetzt nur noch eine. Nur ein Beispiel von vielen.

Gab es einen Aha-Effekt?

Ja, einige. Das große Thema Prüfen und Testen beispielsweise. Da gibt es bei unseren Kunden einen großen Nachholbedarf. Wir haben das als Funktion in die Klemmen integriert, was es so durchgängig bisher noch nicht gibt auf dem Markt. Und dann natürlich einiges in puncto Anwendungsfelder.

Schaltschränke sind individuell, aber bestimmte Applikationen sind wiederkehrend. Und für die entwickeln wir eigene Lösungsansätze. Für die Steuerstromverteilung haben wir mit AAP und Maxguard bereits ein passgenaues Applikationsprogramm konzipiert und für Signalverdichtung die Produkte AIO. Auch Energieverteilung steht bereits, weitere Applikationslösungen folgen im Lauf der nächsten Jahre.

Was unterscheidet die Applikationslösungen von den gängigen?

Wir können alle Anwendungen auch mit unserem Universalprogramm abdecken. Aber mit den Applikationslösungen bieten wir unseren Kunden individuelle Lösungen. Da geht es konkret um Platzersparnis, weniger Komponenten und eine schnellere Handhabung. Weniger Teile bedeuten auch weniger Logistik, weniger Lagerhaltung, weniger Kapitalbindung. So steigern wir die Produktivität, Effizienz und Sicherheit für unsere Kunden. Da schließt sich wieder der Kreis für den Schaltschrank von Morgen. Neue Konzepte also, die jetzt unser etabliertes Portfolio abrunden. Wir können unsere Kunden jetzt tatsächlich in jeder Lebensphase des Schaltschrankbaus begleiten.

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