Federdruckbremsen

Wo der optimale Lebenszyklus abhängt vom Drehmoment

Seite: 2/2

Firma zum Thema

Mehr Leistung per Neuluftspalttoleranz

Die Grundlage dafür liefert ein in der Produktion mit hoher Genauigkeit eingestellter und überwachter Neuluftspalt. Hierbei werden die für den Abstand zuständigen Hülsen in einem patentierten Verfahren auf Maß eingepresst. Das begrenzt Toleranzen, die bei konventionellen Bremssystemen zu berücksichtigen sind, auf wenige Hundertstel Millimeter. Die definierte und deutlich kleinere Luftspalttoleranz und der dadurch bedingte niedrigere magnetische Widerstand bringen gleich mehrere Vorteile. Dies kann der Anwender beispielsweise zur Erhöhung des Halte-Drehmoments, zur Verringerung des Haltestroms oder auch zur Verlängerung der Lebensdauer nutzen.

Motorenhersteller können jetzt also mit standardisierten Bremsenausführungen individuelle Kundenanforderungen erfüllen. Hinzu kommen die jahrelange Erfahrung und das Know-how moderner Fertigungstechnologien des Bremsenherstellers, die es ermöglichen die Lebensdauer der Bremsen abhängig von Temperatur und Drehmoment optimal auszulegen. Prinzipiell lässt sich ein Temperatureinsatzbereich von -15 °C bis +120 °C abdecken.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 6 Bildern

Auf diese Weise können Motorenhersteller für sehr unterschiedliche Aufgabenstellungen eine standardisierte Bremsenlösung finden, die dennoch individuelle Anforderungen entspricht. Dabei hilft sicherlich auch, dass Kendrion Anbieter von allen Technologien ist – also Federdruck- und Permanentmagnet-Bremsen.(pf)

SPS IPC Drives 2016: Halle 3A, Stand 111

* Neil Richmond, Kendrion Global Sales Manager und Ellen-Christine Reiff, Redaktionsbüro Stutensee

(ID:44244370)