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Von der Installationsklemme zum Automatisierungs-Portfolio
In den 1980er Jahren öffnet sich Wieland immer mehr internationalem Terrain und gewinnt neue Absatzmärkte hinzu. Dabei geht er seinen Weg mit lösbarer und steckbarer elektrischer Verbindungstechnik konsequent weiter und erweitert sein Produktportfolio zunehmend mit Automatisierungskomponenten für die Industrie. Zum traditionell großen Programm an Reihen- und Leiterplattenklemmen sowie Industriesteckverbindern gehören seitdem I/O-Bausteine, Stromversorgungen und Überspannungsschutzgeräte.
Ende der 1990er Jahre wird das Energiebussystem podis entwickelt, mit dem vor allem weit verteilte Systeme wie Transport- und Logistikanlagen einfacher zu installieren sind. Es folgen Rundsteckverbindersysteme für Industrieanlagen, Außenbereiche und Solaranlagen sowie modulare I/O- und Steuerungssysteme für Anwendungen in rauen Industrieumgebungen.
Mit dem Erwerb von Schleicher im Jahr 2003 baut Wieland seine Kompetenzen im Bereich Elektronik weiter aus. Schalt- und Sicherheitsrelais sowie modulare Safety-Baugruppen und -steuerungen werden vor allem für den Maschinenbau angeboten.
„Bis heute spielen Wieland-Produkte in der steckbaren Verbindungstechnik eine richtungsweisende Rolle“, erklärt Robert Raith. Jüngstes Beispiel ist die Linect-Anschlusstechnik für Leuchten, die seit 2010 als einheitliche Anschlussklemme allen gängigen Stecksystemen zur Verfügung steht. „Inzwischen gibt es kaum eine Anschlusstechnik, für die Wieland keine Verbindungselemente herstellt; keinen Leitungsquerschnitt im Niederspannungsbereich, der nicht mit Wieland-Produkten verbunden werden kann. Die über 20.000 Komponenten werden in fast allen Branchen eingesetzt“, berichtet der Geschäftsführer weiter und freut sich auf die Zukunft: „Familienunternehmen haben den Vorteil, dass sie nicht ausschließlich in Quartalszahlen denken müssen, sondern über Generationen hinweg nachhaltig wirtschaften können.“
SPS/IPC/Drives Halle 9, Stand 350
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