Stemmer Imaging & LMI 3D-Sensortechnik leicht gemacht

Redakteur: Ines Stotz

Seit März dieses Jahres ist Stemmer Imaging Vertriebspartner des kanadischen Herstellers LMI und führt dessen intelligente 3D-Sensoren mit dem Namen Gocator im Programm. Diese innovativen Produkte bieten einige sehr interessante technische Möglichkeiten.

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Das Spektrum an Einsatzmöglichkeiten für die intelligenten 3D-Sensoren Gocator von LMI ist äußerst breit. Zu den Stärken der Sensoren zählt dabei, dass sie dem Anwender mit Hilfe von intuitiv einsetzbaren Messwerkzeugen eine problemlose Prüfung verschiedenster Objekte auf eventuelle Mängel hin erlauben. Seien es einfache oder komplexe Metall- oder Kunststoffteile auf einem Förderband oder Gummiprofile, z.B. in der Reifenfertigung: Der Gocator überzeugt durch seine problemlose Einbindung in den Fertigungsprozess sowie durch eine unkomplizierte Handhabung. Es können dabei ein oder auch mehrere Prüfaufgaben gleichzeitig durchgeführt werden, um z.B. Höhen, Breiten, Winkel oder andere Merkmale der Prüfobjekte schnell und zuverlässig zu berechnen.

Dual-Sensor-Konfiguration

Eine leistungsfähige Option stellt der „Buddy-Mode“ dar: Bei Bedarf können dabei zwei Gocator-Sensoren zu einem System kombiniert werden. In dieser „Dual-Sensor-Konfiguration“ werden die aufgenommenen Profildaten beider Sensoren einfach zusammengefügt. Diese Methode lässt sich z.B. einsetzen, wenn der Prüfbereich eines Sensors nicht ausreicht und man diesen vergrößern oder verdoppeln möchte. Auch wenn Objekte vor und nach einem Fertigungsschritt inspiziert werden sollen, können zwei Gocator-Einheiten hintereinander geschaltet werden, um den Erfolg des Prozesses zu überprüfen. Eine weitere Einsatzmöglichkeit des Buddy-Modes besteht darin, zwei Systeme für die Messung des Gesamtmaßes gegenüberliegend anzubringen.

Werkzeugtool erleichtert den Einsatz

Um die Realisierung von Systemen mit mehreren Gocator-Sensoren zu erleichtern und dabei eine bessere Abstimmung zu erzielen, hat LMI das Gocator-SDK mit einem Werkzeug ausgestattet, das eine flexible zeitliche Konfiguration der eingesetzten Sensoren erlaubt. Dieses Tool hilft dem Anwender dabei, Fehler zu vermeiden, die durch die Laserlinie eines anderen Sensors im System auftreten könnten. Neben diesem Werkzeug hat LMI die zugehörige Gocator-Software auch in anderen Punkten weiterentwickelt. So besteht nun auch die Möglichkeit, ein Prüfobjekt mit einer abgespeicherten Vorlage zu vergleichen. Durch die Eingabe von Toleranzen lässt sich der Prüfling damit ganz einfach als Gut- oder Schlechtteil klassifizieren.

Interessante Lösungsmöglichkeiten bietet auch die neue Dynamic Exposure Control, bei der sich der Gocator selbständig anpasst, wenn sich Farbe oder der Reflexionsgrad der Prüfoberfläche im Lauf der Zeit verändern.

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