Industrie-PC Abgesetzte Bedieneinheiten bieten mehr Flexibilität in der Fabrik

Redakteur: Reinhard Kluger

Zwei, die zusammengehören: Beckhoff Multitouch-Panel und Anschlusstechnik CP-Link 4. Mit nur einem Kabel lassen sich so Bedieneinheiten bis zu 100 m vom IPC entfernt installieren.

Anbieter zum Thema

CP-Link 4: Die Multitouch-Einbau-Panel CP29xx-0010 und die Multitouch-Panel CP39xx-0010 zur Tragarmmontage können bis zu 100 m entfernt vom PC über ein Standard-CAT-7-Kabel betrieben werden.
CP-Link 4: Die Multitouch-Einbau-Panel CP29xx-0010 und die Multitouch-Panel CP39xx-0010 zur Tragarmmontage können bis zu 100 m entfernt vom PC über ein Standard-CAT-7-Kabel betrieben werden.
(Beckhoff)

Bei Beckhoff war es eines der Technologie-Highlights zur Hannover Messe 2013: Das CP-Link 4 - die neue Anschlusstechnik für bis zu 100 m vom Industrie-PC abgesetzte Bedienpanels. Mit der Einkabellösung lassen sich Videosignale, USB 2.0-Signale und die Stromversorgung in einem Standard-CAT-7-Kabel übertragen. Für den Anwender in der Fabrik heißt das: Er kann so die Kosten für das Kabel und die Montage reduzieren. Ein weiterer Vorteil besteht im Einsatz von rein passiven Displays. Die CP-Link-4-Technologie wird von den neuen Beckhoff Multitouch-Panel-Serien CP29xx-0010 (Einbau-Variante) und CP39xx-0010 (Tragarm-Variante) unterstützt.

Große Variantenvielfalt

Diese Panel-Generation mit industrietauglichem Multitouch-Display bietet eine große Variantenvielfalt hinsichtlich der Displaygrößen und der Anschlusstechnik. Durch die Ausstattung mit CP-Link 4 wird das IPC-Programm um eine einfache, auf Standards basierende Anschlusstechnik erweitert.

Von besonderem Nutzen ist diese Übertragungstechnologie, weil sie mit handelsüblichen CAT-7-Kabeln auskommt. Kabeltypen, die sich leicht verlegen lassen. Und: Es sind auch Schleppkettenvarianten erhältlich. Die Standard-Steckverbinder sind feldkonfektionierbar; alternativ gibt es als Zubehör vorkonfektionierte Kabel. Der Plug-and-play-Anschluss bietet höchsten Komfort bei der Inbetriebnahme. Ganz wichtig für die Praxis: Um CP-Link 4 nutzen zu können, bedarf es keiner speziellen Software oder Treiber.

Der Anwender ist jetzt völlig flexibel

„CP-Link 4 ist revolutionär, weil der Anwender jetzt völlig flexibel ist. Er kann sich für Versionen mit oder ohne eine Spannungsversorgung entscheiden“, bringt Roland van Mark, Produktmanager IPC bei Beckhoff, die Technik auf den Punkt. „Der Kunde kann entscheiden, ob er 24 V getrennt oder integriert verlegen kann. Das Panel ist immer das gleiche“.

Ist doch die CP-Link-4-Technik direkt in die passiven Panels der Multitouch-Serie integriert. PC-seitig erfolgt der Anschluss wahlweise über einen PCIe-Modul-Slot im Industrie-PC oder über die Modul-Boxen CU8802 bzw. CU8803. Folgende Anschlussvarianten stehen zur Verfügung: ein One Cable Display Link oder ein Two Cable Display Link.

Für „The One Cable Display Link“ gilt: Bei der Einkabellösung werden das DVI- und USB-2.0-Signal sowie die 24-V-Stromversorgung über ein einziges Kabel übertragen. Die Senderbox CU8803 versorgt das Control Panel über das bis zu 100 m lange CAT-7-Kabel mit Energie. Die CU8803-Box ist mit einem beliebigen PC über ein DVI- und ein USB-Kabel verbunden und muss mit 24 V versorgt werden.

(ID:39190980)