Fachkräftemangel
Mit gutem On- und Offboarding die Arbeitgebermarke stärken

Von Nora Körner, Senior PR-Consultant und Mitglied im Führungsteam, ABG Marketing GmbH 6 min Lesedauer

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Eine Arbeitgebermarke wird nicht nur durch Benefits und Karrierechancen definiert. Auch der direkte Umgang mit neuen und scheidenden Mitarbeitenden spricht Bände. Warum On- und Offboarding entscheidend für Ihr Employer Branding sind, erfahren Sie hier.

Der Onboarding-Prozess ist wichtig für die langfristige Bindung neuer MitarbeiterInnen an das Unternehmen. Für Arbeitgeber lohnt es sich deshalb, diesen Prozess sorgfältig zu planen und zu steuern.(Bild:  Nuthawut - stock.adobe.com)
Der Onboarding-Prozess ist wichtig für die langfristige Bindung neuer MitarbeiterInnen an das Unternehmen. Für Arbeitgeber lohnt es sich deshalb, diesen Prozess sorgfältig zu planen und zu steuern.
(Bild: Nuthawut - stock.adobe.com)

Bei „Employer Branding“ denken viele direkt erstmal an schicke Karriereportale oder großzügige Benefits. Dahinter steht aber mehr: Es ist die Gesamtheit dessen, wie ein Unternehmen von Mitarbeitenden – aktuellen, zukünftigen und ehemaligen – wahrgenommen wird beziehungsweise werden soll. Beim Aufbau einer Arbeitgebermarke sollte daher immer der direkte Umgang mit den Beschäftigten bedacht werden – auch oder gerade beim On- und Offboarding. Wie sollen MitarbeiterInnen den Betrieb kennenlernen und mit welchen Gefühlen sollten sie bestenfalls auf das Team, ihre Arbeit und das Unternehmen zurückblicken?

Fakt ist: Ein gelungener Start mit und ein respektvoller Abschied von Beschäftigten sind eine direkte Reflexion der Unternehmenswerte und -kultur. Unstrukturierte Abläufe oder liebloser Umgang können eine Arbeitgebermarke daher nachhaltig schädigen, während professionelle, durchdachte und wertschätzende Prozesse ein positives Image fördern. Wer in beiden Phasen mit Authentizität, Respekt und Struktur glänzt, schafft eine Arbeitgebermarke, die nicht nur nach innen wirkt, sondern auch potenzielle Talente überzeugt.