LÖTEN

Automatisierung erfordert kurze Reparaturzeiten

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Leistung an der Spitze bereitstellen

So ist unter dem Gesichtspunkt eines reproduzierbaren Qualitätsmanagements das Handlöten ein problematischer Vorgang. In der Praxis ist es kaum möglich, die tatsächlichen Temperaturen an der Lötstelle exakt zu messen. Eine gute Wärmeleitfähigkeit des zu lötenden Bauteils führt zu einem hohen Temperaturgradienten von der Lötspitze bis zum äußeren Rand der Lötstelle. Das Lötwerkzeug sollte in diesem Falle die Leistung möglichst nahe an der Spitze bereitstellen und regeln. Eine weitere, nicht zu unterschätzende Größe ist der Mensch. Manuell regelbare Stationen erfordern einen erfahrenen Bediener, denn das Abschätzen der richtigen Soll-Temperatur ist wiederum nicht trivial. In QM-kontrollierten industriellen Prozessen ist es deshalb sinnvoll, Stationen mit einer fest definierten Temperatur und hoher Temperaturstabilität einzusetzen. Nicht zuletzt erfordern herkömmliche, thermostatgeregelte Lötgeräte eine regelmäßige Kalibrierung, um standardisierte Lötstellen zu gewährleisten. Im Gegensatz dazu kommt die SmartHeat-Technologie systembedingt ohne Kalibrierung aus. Das Festtemperatur-Prinzip verhindert Bedienfehler und die spezielle Heiztechnik eliminiert Temperaturüberschwinger.

Die SmartHeat-Technologie

„Bei dieser neuen Technologie ist das Heizelement selbstregulierend: die kompakte Lötpatrone ist unmittelbar an der Lötspitze angeordnet, so dass die Leistung bei thermischer Last trägheitsfrei an der Lötstelle bereitgestellt wird. Daraus resultiert ein schneller und wiederholbarer Prozess für die unterschiedlichsten Lötanforderungen“, erklärt Ruud Vertommen, Experte für Löttechnik bei Distrelec Schuricht. Der High-Service Distributor hat die Löt-/Entlötstation MFR 1351 mit SmartHeat-Technologie von OKi neu im Programm.

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