LÖTEN

Automatisierung erfordert kurze Reparaturzeiten

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Unterschiedlichen Arbeitsweisen gerecht

Das Entlötwerkzeug hat eine regelbare Membranpumpe mit einem Unterdruck von max. 0,7 bar zum sicheren Absaugen des Lots in einem Arbeitsgang. Das verhindert Schäden an Pads und Leiterplatten. Ein 2-in-1-Handstück kann entweder als Entlötgriffel oder -pistole fungieren und wird damit den unterschiedlichen Arbeitsweisen der Anwender gerecht. Dank Schnellwechselvorrichtung ist ein Austausch der großen Lotsammelkammer auch ohne Werkzeug und sogar in heißem Zustand gefahrlos möglich. An jede MFR-Station können zwei Lötwerkzeuge angeschlossen werden. Um den unterschiedlichen Lötanforderungen gerecht zu werden, gibt es je nach Lötsystemserie SmartHeat®-Lötpatronen mit drei beziehungsweise vier verschiedenen Temperaturbereichen.

Einfach bedienbar

Der Anwender profitiert von einer vereinfachten Bedienung und einer längeren Lebensdauer des Geräts. Unter dem Gesichtspunkt der Qualitätssicherung hat die Löt-/Entlötstation mit SmartHeat-Technologie den Vorteil, dass keine regelmäßige Temperaturkalibrierung wie bei anderen Technologien erforderlich ist. Die Temperaturvorwahl trifft der Anwender durch die Auswahl der Lötpatrone. Für bleihaltiges und bleifreies Löten sind passende Patronen verfügbar.

Das Besondere der SmartHeat-Technologie ist der Aufbau des Heizelements in der Lötpatrone: Das Heizelement besteht aus einem Kupferkern, einer darauf aufgebrachten ferromagnetischen Eisen-Nickel-Legierung und einer Hochfrequenzspule. Geheizt wird auf induktivem Wege: der von der Stromversorgung gelieferte Wechselstrom erzeugt in der Spule ein hochfrequentes elektromagnetisches Feld. Durch die ständige Neuausrichtung der Elementarmagneten in der Eisen-Nickel-Legierung entstehen Wirbelströme innerhalb des Materials. Dadurch wird dem elektromagnetischen Feld dauerhaft Energie entzogen und in Abwärme umgewandelt. Die Patrone heizt sich auf.

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