Fachkräfte-Serie, Teil 1 Bewerbungen bleiben aus – woran liegt’s?
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Wenn attraktive Stellenanzeigen kaum Resonanz erzeugen, lohnt sich ein genauer Blick auf die Bewerbungsprozesse. Häufig sind es nicht fehlende Talente, sondern unnötige Hürden, die Interessierte abschrecken.
Der Arbeitsmarkt hat sich in den vergangenen Jahren spürbar verändert. Während Unternehmen früher aus einem großen Pool an Bewerbenden auswählen konnten, hängt die Situation heute stark von Branche und Region ab. In manchen Bereichen – etwa in der IT, im Gesundheitswesen oder bei technischen Fachkräften – bleiben trotz offener Vakanzen die Bewerbungen rar. Gleichzeitig gibt es Branchen und Standorte, in denen Unternehmen nach wie vor zahlreiche Rückmeldungen auf ihre Anzeigen erhalten. Diese Unterschiede machen deutlich: Es ist nicht nur der Markt, der den Ausschlag gibt. Oft spielen auch interne Faktoren wie Sprache, Prozesse oder die Art des Bewerberumgangs eine entscheidende Rolle. Für Arbeitgeber stellt sich damit die entscheidende Frage: Liegt es am Markt oder an uns selbst?
Vom Unternehmen zum Bewerber
Wer die Ursachen verstehen will, muss die Perspektive wechseln. Jobsuchende sind nicht mehr nur Bittsteller, sondern treffen eine bewusste Auswahl. Sie vergleichen, prüfen und wägen ab. Was zählt, sind neben Gehalt und Aufgaben zunehmend die Erfahrungen im Bewerbungsprozess selbst. Ein unpersönlicher, komplizierter oder auch langwieriger Prozess kann selbst hoch motivierte Kandidaten zum Abbruch bewegen.
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