Qualitätssicherung Bildverarbeitung sorgt für ganz exaktes Schweißen
Eine Tankschweißanlage von BF-Maschinen erfüllt die hohen Anforderungen der Automotive-Branche, dank eines Bildverarbeitungssystems von Framos. Dieses optische Stereosystem sorgt beim Schweißvorgang für die perfekte Positionierung der zu verbindenden Bauteile.
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Die Anforderungen an die Produktionsqualität in der Automotive-Branche wachsen unaufhörlich. Ressourceneffizienz zu erhöhen und Fehlerquoten zu senken ist das Gebot der Stunde. Damit wachsen auch die Chancen für neue Qualitätssicherungssysteme mit höherer Zuverlässigkeit, wie sie von Framos Imaging Solutions entwickelt werden.
Eine neue Anwendung aus der Kombination von Digitalkameras und Lasertechnik kommt jetzt bei der Fertigung von Tanksystemen für Pkw zum Einsatz: Die jüngste Generation von Tankschweißanlagen von BF-Maschinen im oberbayerischen Geretsried wird nun mit einem Framos-System ausgestattet, das beim Zusammenfügen von Tankbehälter und Einfüllrohr auf maximale Präzision achtet.
Seit 1994 liefert BF-Maschinen weltweit Sondermaschinen an Industriebetriebe und ist sogar in der internationalen Raumstation ISS damit vertreten.
Auch beim Verschweißen von Coex-Blasformteilen ist BF auf dem neusten Stand – mit den entsprechend anspruchsvollen Aufgaben in der Produktion. „Die Herausforderung bei diesem Tank-Schweißverfahren resultiert hauptsächlich aus der Verwendung von Mehrlagenkunststoffen“, weiß Dr. Simon Che’Rose, Entwicklungsleiter bei Framos. „Beim Anschmelzen beider Bauteile während des Schweißvorgangs dürfen bestimmte Schichten (EVOH-Schicht/Trennschicht) nicht beschädigt werden, um nach der Verbindung zuverlässige Dichtheit zu gewährleisten.” Das passgenaue Aufeinandertreffen der Teile in absoluter Parallelität ist Voraussetzung dafür.
Aktives Stereosystem zur optischen Verkippungskontrolle
Durch den kalibrierten Verbund aus einer hochwertigen industriellen Kamera von Smartek Vision und eines Lasers, welcher ein Lichtkreuz auf die jeweilige Flanschfläche projiziert, hat Framos ein aktives Stereosystem zur optischen Verkippungskontrolle entwickelt.
Abweichungen der Parallelität der zu verschweißenden Flächen werden gemessen und an die Anlagensteuerung kommuniziert. „Das optische System misst die Lage im Raum der relevanten Flanschflächen. Bei einer Verkippung eines Bauteils, wird die Abweichung des Messwerts zu einem vorgegebenen Sollwert an die Anlagensteuerung kommuniziert“, erläutert Sebastian Stelting, Entwicklungsingenieur bei Framos, das Verfahren.
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