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Alles steht unter dem Motto der einen Vision
Auf der Vison 2012, die vom 6. bis 8. November stattfindet, werden hoch kompetente Experten über aktuellste Entwicklungen Auskunft geben. Unter dem Motto „One Vision“ sind dieses Jahr erstmals alle Aussteller für innovative Bildverarbeitungskomponenten wie Bildsensoren, Kameras, Vision-Sensoren, Framegrabber, Beleuchtungen, Laser, Optiken, Objektive, Software sowie Bildverarbeitungssysteme, Anwendungslösungen und Dienstleistungen in der Hochhalle 1 unter einem Dach vereint. Mit über 21.000 Bruttoquadratmetern ist dies die größte Messehalle der Messe Stuttgart. „Es zeichnet sich jetzt bereits ab, dass die Vision 2012 flächenmäßig weiter wachsen wird“, sagt Florian Niethammer erfreut, Projektleiter der Vision bei der Messe Stuttgart. „Die VISION ist mit der Branche zur Weltleitmesse aufgestiegen und das werden wir auf dem Get-together gemeinsam mit unseren Ausstellern gebührend feiern“, so Niethammer weiter. Doch nicht nur die Vison 2012 befindet sich im Jubiläumsjahr, auch eine ganze Reihe von Ausstellerfirmen. Einige davon wurden herausgepickt und verraten hier, wo sie zukünftige Innovations- und Wachstumspotenziale in der Bildverarbeitung sehen:
Der Aussteller Sill Optics hat in diesem Jahr gleich zwei Jubiläen zu feiern: zum einen, den 70. Geburtstag des Geschäftsführenden Gesellschafters Berndt Zingrebe und zum anderen jährt sich seine Zugehörigkeit zum Unternehmen zum 30. Mal. Und in 2014 zelebriert Sill Optics das 120-jährige Bestehen. „Wir haben eine lange Tradition in der Optikfertigung“, sagt Zingrebe, „und haben schon früh begonnen, Prüfobjektive zu entwickeln. Zunächst waren es Profil-Projektionsobjektive und später telezentrische Objektive für die Bildverarbeitung. Durch den Einsatz neuer Materialien mit speziellen Eigenschaften, welche sich zum Teil nur noch im ultravioletten oder infraroten und nahinfraroten Lichtspektrum sinnvoll prüfen lassen, sehen wir hier in der Entwicklung von speziellen Objektiven noch viele Möglichkeiten. Außerdem bringt die Weiterentwicklung der Bildsensoren mit immer größeren Flächen und kleineren Pixeln neue Herausforderungen, denen wir uns gerne annehmen. Wir werden auch zukünftig die Entwicklung und den Vertrieb von telezentrischen Objektiven vorantreiben. Da ist die Fachmesse VISION für uns der größte Marktplatz der Bildverarbeitung, denn hier treffen sich Anwender aus der ganzen Welt.“
Neue Hochgeschwindigkeitsschnittstelle Camera Link HS
Auf 25 Jahre blickt auch die PCO zurück. Der Aussteller der Vision 2012 stellt hochwertige Kamerasysteme her mit hoher Auflösung, Dynamik und Empfindlichkeit und geringem Rauschen sowie hoher Geschwindigkeit. „Hier geht es darum, schnelle Vorgänge in hervorragender Bildqualität wiederzugeben oder 3D-Messaufgaben mit hoher Präzision zu bewältigen“, sagt Dr. Gerhard Holst, Forschungsleiter bei PCO. Innovations- und Wachstumspotenziale für die Zukunft sieht er in den Bereichen Medizin, Biotechnologie und Lebenswissenschaften. „Denn hier“, so Dr. Holst weiter, „wünschen sich die Anwender bei wenig Licht höhere Bildwiederholraten, um endlich auch dynamische Vorgänge erfassen zu können.“ Beispiele hierfür seien DNA-Untersuchungen mit Hilfe von Fluoreszenzmarkern und hohem Durchsatz, Superresolution-Mikroskopie oder auch Mikroskopie mit strukturierter Beleuchtung. Weitere Potenziale lägen in der 3D-Messtechnik, wo zunehmend auch hohe Geschwindigkeit oder sehr hohe Dynamik gefordert sei. „Die VISION hat sich mehr und mehr auch zu einer Messe für Kamerasysteme mit besonderen Leistungsdaten entwickelt. Während früher vorwiegend Anwender für den klassischen Machine-Vision-Bereich vorbeikamen, sind es heute viele Interessenten aus wissenschaftlicher und industrieller Forschung und Anwendungsgebieten mit höheren Anforderungen an Aufnahmetechnik und Bildqualität, so dass die Bedeutung der VISION in den vergangenen Jahren für uns gestiegen ist“, berichtet Dr. Emil Ott, Vorstand PCO. Das Unternehmen wird neue sCMOS-Kameramodelle mit noch besserer Bildqualität und Empfindlichkeit auf der Vision vorstellen sowie Modelle mit der neuen Hochgeschwindigkeitsschnittstelle Camera Link HS.
Jubelstimmung ist auch auf dem Stand des Ausstellers Stemmer Imaging zu erwarten, vor allem während der traditionellen Messeparty am Ende des zweiten Messetags der Vision, denn das Unternehmen feiert heuer sein 25-jähriges Bestehen. „Als Technologielieferant für die Bildverarbeitung sind wir sehr breit aufgestellt, was Anwendungsbereiche anbelangt, setzen jedoch Schwerpunkte in den Bereichen Automobil- und -zulieferindustrie sowie Maschinenbau“, sagt Zollitsch. Durch die weiterhin zunehmende Leistungsfähigkeit sowie vereinfachte Handhabung von Bildverarbeitungssystemen, entstünden Zollitsch zufolge in sehr vielen Anwendungsbereichen immer wieder neue, innovative Möglichkeiten. „Und das ist nicht nur in unserem Kernmarkt, der industriellen Bildverarbeitung, der Fall, sondern beispielweise auch im Bereich Verkehr mit seinen intelligenten Leitsystemen, im Sport – etwa bei der statistischen Auswertung von Fußballspielen - oder in der Nahrungsmittelversorgung die Überwachung von hoch genauen Prozessen während der Lebensmittelherstellung.“ Auch im Haushalt oder bei der Betreuung von behinderten oder älteren Menschen könne Bildverarbeitung laut Zollitsch hilfreiche Dienste leisten. Dank hoch sensibler optischer Sinnesorgane entwickelten sich Roboter zu zuverlässigen, präzise steuerbaren persönlichen Assistenten. Das Unternehmen wird auf der Vision hardwareseitig eine ganze Reihe von Neuheiten vorstellen und darüber hinaus eine interessante Weiterentwicklung der Softwareplattform Common Vision Blox präsentieren. „Die Vision hat sich in den vergangenen Jahren zweifellos als die weltweit wichtigste Kommunikations- und Innovationsplattform der Bildverarbeitung etabliert und zählt seit ihrer ersten Veranstaltung für uns zu den wichtigsten Terminen des Jahres“ , resümiert der Geschäftsführer.
Im Jahr 1987 liegt auch die Geburtsstunde der SVS-Vistek, sodass der Aussteller der Vision auf ein Vierteljahrhundert Erfahrung in der Bildverarbeitung zurückblicken kann. Schaarschmidt berichtet: „Wir stellen selbst innovative Kameras her für die gesamte Bandbreite der produzierenden Industrie etwa für Anwendungen in der Qualitätssicherung und vermarkten diese weltweit. Außerdem liefern wir hoch spezielle Software- und Applikationslösungen und sind Distributor für weitere Bildverarbeitungshardware. Unser Fachwissen leistet auch zunehmend in Anwendungsgebieten wie der Verkehrs- oder Sicherheitstechnik gute Dienste. Der Trend zum Leichtbau in der Automobilindustrie sowie die regenerative Energiegewinnung etwa durch Solar- oder Windkraftanlagen und auch die Energiespeicherung werden uns zukünftig mit weiteren Aufgaben fordern. Die neuen Kfz-Karosserien aus Aluminium oder Verbundwerkstoffen sowie die Akkuproduktion sind die entscheidenden Faktoren bei der Einführung der eMobilität. Auch in diesem Jahr werden wir Innovationen auf der Vision präsentieren. Nachdem unsere Kameras besonders gut mit LED-Licht umgehen können, haben wir uns der schnellen Steuerung hochwertiger Objektive gewidmet und dazu stellen wir auch neue Lösungen für die Beleuchtung vor.“
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