CAN in Automation (CiA) CANopen-Safety ist europäisch genormt

Redakteur: Ines Stotz

Das CANopen-Safety-Protocol (CiA 304) ist als europäische Norm (EN 50325-5) vom European Committee for Electrotechnical Standardization (CENELEC) veröffentlicht worden. Es handelt sich dabei um eine Erweiterung der CANopen-Norm (EN 50325-4), die auch unter der Bezeichnung CiA 301 bekannt ist.

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CANopen-Safety ermöglicht eine sicherheits-gerichtete Datenübertragung nach IEC/EN 61508 über CAN-Netzwerke. Der TÜV Rheinland hat das Protokoll geprüft und für SIL-3-Anwendungen (Safety Integrity Level) als geeignet erachtet. Sicherheitsgerichtete Geräte können die in CANopen-Safety definierten SRDO-Dienste (Safety-Related Data Object) verwenden, die eine Kommunikation von einem zu mehreren Geräten erlauben. Die SRDO-Nachrichten werden periodisch an alle anderen Geräte versendet. Dies ermöglicht eine sichere Kommunikation ohne einen dedizierten Sicherheitsmaster. Ein SRDO besteht aus zwei CAN-Telegrammen: Das Erste enthält die Originaldaten und das Zweite transportiert mit einem anderen CAN-Identifier den bitweise konvertierte Datum. Diese serielle Redundanz erlaubt eine einfache Implementierung des CANopen-Safety-Protokolles auf kleinen und kostengünstigen Mikrocontrollern.

Der erste geprüfte Mikrocontroller mit CANopen-Safety-Protokoll ist von CiA als CANopen-Safety-Chip CSC02 verfügbar. „Diese Einprozessor-Implementierung ist speziell für Sensoren geeignet, die beispielsweise in mobilen Arbeitsmaschinen und anderen Outdoor-Anwendungen eingesetzt werden,“ erklärte Thilo Schumann vom CiA. Der CSC02 ermöglicht eine einfache Integration in sicherheits-gerichtete Geräte. Das erste Serienprodukt mit diesem Chip ist der Encoder von Posital.

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