Reindustrialisierung

Das Comeback der US-Industrie

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Zwei Ansätze: Internet der Dinge und Industrie 4.0

Noch sind die beiden Technologietrends zwei Paar Schuhe, und ihre Passform spiegelt auch die jeweiligen Ausprägungen der Automatisierungsindustrie beider Regionen wider, die sich auf der Hannover Messe als Partnerländer treffen. „Es gibt zwei unterschiedliche Entwicklungen: In den USA wird der Schwerpunkt auf Anwendungen der Methoden des Internets gelegt“, erklärt es Sick-Vorstand Bauer. „In Deutschland liegt der Schwerpunkt in der Anwendung von Industrie 4.0 in den Produktionsprozessen.“ Insofern seien dies Ergänzungen zueinander. Das birgt zusätzliches Potenzial für Automatisierer. „Durch die voranschreitende Verschmelzung von IT und Fertigungsindustrie werden sich zahlreiche Verknüpfungspunkte zwischen den industriellen Schwerpunkten der beiden Länder ergeben“, ist sich Christopher Stürmer, Sales Director Germany bei Rockwell Automation, gewiss.

Vorausgesetzt, die Technologien sprechen dieselbe Sprache: „Der Zusammenschluss unterschiedlicher Systeme zwischen verschiedenen Unternehmen ist der Schlüssel“, sagt Richard Soley, Executive Director des Industrial Internet Consortium (IIC), das sich künftig gemeinsam mit Plattform Industrie 4.0 um die Integration bemüht. Partnerschaftliche Signale vom Partnerland, das kann auch Prof. Holger Hanselka vom KIT nur unterstreichen: „Deutschland beziehungsweise Europa und die USA sind – wenn wir es richtig angehen – symbiotische Partner.“ Und das erinnert nicht an eine Fastfood-Nation, sondern ans Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

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