Industrie 4.0

Der Fitness-Check für die Elektrotechnik

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Die Rolle der Elektrotechnik im Produkt-Entstehungsprozess der Zukunft

Die in einem Schaltplan erscheinenden Verbindungen und Komponenten haben nicht nur eine elektrische und funktionale Ausprägung, sondern auch ein physische, z.B. als Schalter, Motor, Draht, Bündel oder Steckverbinder oder Klemme. Eine Ausprägung, die sich einerseits als Symbol auf einem Schaltplan niederschlägt und die andererseits als physische Komponente in einem Kabelbaum oder Schaltschrank verbaut ist.

Objektorientierung der Systemumgebung

Trotz der Verschiedenheit der logischen und physischen „Sichten“ auf eine Schaltung, ist es deshalb dabei erforderlich, dass sie immer miteinander „verbunden“ bleiben: Und zum Beispiel zieht eine Änderung an der physischen Sicht immer auch eine Änderung an der Logischen Sicht nach sich. Ein erfolgversprechender Weg, diese Konsistenz immer zu gewährleisten, besteht in einer Objektorientierung der Systemumgebung, bei der alle Ausprägungen der Betriebsmittel in Form einer eindeutigen Beschreibung in einer Datenbank bereitgestellt sind. Darauf können dann alle mit ihren verschiedenen Sichten zugreifen.

Concurrent Engineering - aktueller denn je

Mit der Objektorientierung der elektrotechnischen Systemumgebung alleine ist es aber noch nicht getan: Weil die Steuerungstechnik moderner Maschinen immer komplexer und mehr und mehr zum Träger der Wertschöpfung wird, streben führende Maschinenbauer eine frühzeitige Integration der elektrotechnischen Entwicklung in den Produktentstehungsprozess an. Die bislang geübte Praxis, die elektrotechnische Installation als nachgeschalteten Prozess zu sehen, bei dem eine weitgehend handwerklich erfolgte Verkabelung nachträglich dokumentiert wird, ist deshalb nicht mehr zeitgemäß.

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