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Die Zukunft der SPS-Programmierung: Zusammenfassung von Komplexität

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Systemprogrammierung und Konfektionierung

Gut ausgebildete Applikationsprogrammierer haben beim CoDeSys Application Composer nicht ausgedient, können sie doch anspruchsvolle Aufgaben übernehmen: Sie können sich auf das Entwicklen von Modulen und Systembausteinen konzentrieren und dabei ihr Potenzial voll ausschöpfen. Die optionale CoDeSys Professional Developer Edition, die in der Software-Entwicklung mit Hochsprachen bewährte Zusatztools beinhaltet, stellt ihnen dafür mächtige integrierte Werkzeuge zur Seite. Andererseits können Anwender nun selbst die Konfektionierung und damit die Erstellung des Programmcodes für die Steuerungen vornehmen. Dazu brauchen sie lediglich Kenntnisse des Prozesses, Ablaufs oder der Maschinentechnologie — Programmierkenntnisse sind nicht nötig. In jedem Fall wird die Applikationsentwicklung effizienter, weil jeder im Projektierungsprozess eingebundene Entwickler sich auf seinen Bereich konzentrieren kann. Auch werden Fehler, die z.B. durch „copy & paste“ entstehen könnten, konzeptionell unterbunden.

Einheiten basieren auf denselben Grundmodulen

Erste Stimmen aus der Praxis zeigen auf, was künftig machbar ist: So äußerten sich im Rahmen der Programmierung eines Messe-Exponats auf Basis des CoDeSys Application Composer Mattias Gehring, Exhibiton Software, Festo, und Mathias Wiegand, Research Advanced Engineering, Festo, wie folgt: „Wir freuen uns, dass wir unsere Einheiten jetzt mit dem CoDeSys Application Composer realisieren können. Weil die unterschiedlichsten Einheiten immer auf denselben Grundmodulen basieren, können wir die Automatisierungssoftware dafür jetzt deutlich effizienter realisieren.“ Gleichgültig, ob Exponat oder reale Maschine bzw. Anlage: Die Effizienzsteigerung bei der Programmierung von Anwendungen mit wiederkehrenden Einheiten wird bald schon Stand der Technik sein.

Roland Wagner, Marketing Manager, 3S

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