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Engineering Software

Die Zukunft der SPS-Programmierung: Zusammenfassung von Komplexität

| Autor/ Redakteur: Roland Wagner / Reinhard Kluger

Die Zukunft im Maschinen- und Anlagenbau heißt: Engineeringzeiten reduzieren! Erfolgt doch die Wertschöpfung mehr und mehr über die Software, bei steigender Komplexität und Vernetzung. Die Forderung: Höhere Produktivität beim Programmieren von Applikationen.

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Konfektionierter Modulbaum mit Parameter-Eingabe. <em id="ForP_F56FEF1E-E498-F7D4-AF47F781BCF6779D"> Bilder: 3S</em>
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( Archiv: Vogel Business Media )

Sie sind Stand der Technik: Industriesteuerungen oder SPSen mit IEC 61131-3-Programmierung. Und weil sich mit den führenden Tools dafür nicht nur Applikationen erstellen lassen, sondern auch weitere Automatisierungsaspekte realisierbar sind, wie z.B. MotionControl, Visualisierung sowie E/A-Konfiguration, ist integriertes Engineering möglich. Mit der kommenden objektorientierten Programmierung (OOP), die 2012 auch in die IEC-Norm offiziell aufgenommen werden soll, ist ein weiterer optionaler Produktivitätshebel verfügbar.

Rationalisierungspotenzial bei der Programmierung erschließen

So fragen sich die Vordenker unter den Herstellern der Automatisierungstechnik: Benötigen wir neue Software-Konzepte für künftige Anforderungen? Müssen wir auf neue Paradigmen umsteigen? Können wir Aufwände und Risiken dafür überhaupt abschätzen? Oder können mit den bestehenden Standards vielleicht enorme Produktivitätssprünge bei der Programmierung erreicht werden? Gerade bei Maschinen mit einem immer wiederkehrenden Software-Anteil sollte das doch möglich sein — egal, ob Serienmaschinen, die durch Optionen und kundenspezifische Modifikationen angepasst werden müssen, oder individuell zusammengestellte Maschinen, die auf immer wiederkehrenden Funktionseinheiten und Bestandteilen basieren. Diese Anwendungsfälle bestimmen bei einem großen Teil der Applikationsprogrammierer den Arbeitsalltag. Und: hier lässt sich einerseits ein gewaltiges Rationalisierungspotenzial zum Projektieren erschließen, andererseits gibt es ein hohes Potenzial zur Fehlerminimierung. Zusammen mit Pilotkunden hat sich das Kemptener Softwarehaus 3S-Smart Software Solutions intensiv diesem Anwendungsfall gewidmet. Das Ergebnis ist die neue Produktlinie „CoDeSys Application Composer“.

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