Sicherheitszuhaltung Dreipunkt-Verriegelung sichert große Schutztüren

Redakteur: Reinhard Kluger

Mit dem Modulsystem der Sicherheitszuhaltung AZM 200 schafft Schmersal die Voraussetzung dafür, dass die Zuhaltung bei Schutztüren sehr tolerant gegenüber einem möglichen Schutztürversatz

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Mit dem Modulsystem der Sicherheitszuhaltung AZM 200 schafft Schmersal die Voraussetzung dafür, dass die Zuhaltung bei Schutztüren sehr tolerant gegenüber einem möglichen Schutztürversatz ist. Außerdem sind im Modul ein Türgriff, eine Fluchtentriegelung („Panikgriff“) und LEDs zur Anzeige des Betriebszustands integriert. Vor allem für doppelflügelige Türen gibt es eine Variante des AZM 200, die sich durch ein zusätzliches Verriegelungsgestänge vom Grundmodell unterscheidet. Dieses Gestänge fährt aus bzw. ein, wenn man den Türgriff betätigt und der Betätiger ausfährt, und greift an der Ober- und Unterseite des Schutztürrahmens ein. Somit wird im geschlossenen Zustand der Schutztür eine stabile Dreipunkt-Verriegelung gewährleistet. Auch für diese Variante des AZM 200 - die ebenso für den Sicherheitsschalter AZ 200 verfügbar ist - gelten die Einsatzvorteile, die durch die Nutzung der CSS-Technologie zur Abfrage der Stellung von Schutztür und Verriegelung entstehen.

Fluchtentriegelung ist ein wichtiges Sicherheitselement

Es können bis zu 31 Geräte (auch Sicherheitsschalter und Sicherheits-Sensoren mit CSS-Technologie) in Reihe geschaltet und über einen gemeinsamen Sicherheitsbaustein ausgewertet werden. Ein Türgriff sowie LEDs zur Betriebszustandsanzeige sind integriert. Gerade bei großen Maschinen oder an robotergestützten Fertigungsanlagen ist die zusätzliche Fluchtentriegelung ein wichtiges Sicherheitselement: Der rote „Panikgriff“ erlaubt Bedienern, die versehentlich im Gefahrenbereich eingeschlossen wurden, das einfache Öffnen der Schutztür von innen. Schmersal hat auch weitere Varianten des AZM 200 entwickelt, die zurzeit am Markt eingeführt werden - zum Beispiel eine Ausführung mit verbreitertem Türschild bzw. Betätiger, die bei Schutztüren mit Überlappung von Tür und Zarge zum Einsatz kommt. Diese Version eignet sich z. B. für Maschinen mit Schallschutztüren und für die Schutztüren von Laserbearbeitungsanlagen.

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