Empfehlungsmarketing Eine Empfehlung ist mehr als ein schlichter Tipp

Autor / Redakteur: Dirk Kreuter / Peter Steinmüller

Die Empfehlung als eine der effektivsten und wirtschaftlichsten Marketingmethoden wird von vielen Unternehmen der Fertigungsindustrie noch zu passiv und ohne System genutzt. Nachhaltiger Erfolg stellt sich aber nur ein, wenn es zum Managementinstrument ausgebaut wird.

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Verkaufen ist für die Fertigungsindustrie heute alles andere als ein Selbstläufer. Ein Kunde will zu 100 Prozent überzeugt sein, dass Leistung und Verkäufer passen – und das auch noch in einigen Jahren. Dabei spielt Vertrauen eine wichtige Rolle. Und genau hier setzt Empfehlungsmarketing an: Zufriedene Kunden empfehlen ihren Verkäufer anderen, potenziellen Kunden weiter.

Grundsätzlich nichts Neues, werden viele sagen. Stimmt. Schade nur, dass es oft an Konsequenz und dem aktiven Generieren von Empfehlungen mangelt. Dadurch wird wertvolles Potenzial vernachlässigt. Wer Empfehlungen systematisch steuert, in Form eines professionellen Empfehlungsmanagements als gleichberechtigtes Marketinginstrument in den Vertrieb einbindet, kann seine Neukunden-Akquise im günstigen Fall um mehr als hundert Prozent steigern. Und das, ohne viel Zeit und Kosten aufzuwenden.

Nur bei vollständiger Integration in die Unternehmenskultur effektiv

Es reicht nicht, abzuwarten, bis mein Unternehmen, meine Lösung, mein Produkt irgendwann einmal empfohlen wird. Nur wenn es gelingt, Empfehlungsmarketing neben anderen, deutlich aufwändigeren Akquise-Strategien vollständig in die Unternehmenskultur zu integrieren, kann es bei der Neukunden-Gewinnung effektiv sein. Für einen Verkäufer muss die Empfehlungsfrage deshalb zur festen Routine werden, etwa wie das Führen von Gesprächsprotokollen.

Zufriedene Kunden nach weiteren Interessenten fragen

Nach jedem erfolgreichen Verkaufsabschluss fragt er seinen – zufriedenen – Kunden, für wen diese Lösung auch interessant sein könnte. Und nicht nur das. Wer einen Geschäftspartner bloß nach einem potenziellen Neukunden fragt, vertut die Chance, diesen möglichen Kontakt gleich weiterzuqualifizieren. Warum könnte diese Werkzeugmaschine für den betreffenden Betrieb die richtige sein, wer trifft dort die Entscheidungen und zu welchen Zeiten ist die Kommunikationsbereitschaft am größten?

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