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3-Punkt PID-Regler

Eine individuelle Temperierlösung

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Der 3-Punkt PID-Regler R4100 von Elotech ist spezialisiert für den Einsatz in Temperier-Applikationen. Sein Leistungsumfang geht über einen klassischen Temperaturregler hinaus.

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Der Regler besteht aus zwei Einheiten. Zum einen ist das die Controller-Baugruppe mit einem 3,5 Zoll großen farbigen Touch-Display, welches als Hinterbauvariante in Bedienfronten eingebaut werden kann.
Der Regler besteht aus zwei Einheiten. Zum einen ist das die Controller-Baugruppe mit einem 3,5 Zoll großen farbigen Touch-Display, welches als Hinterbauvariante in Bedienfronten eingebaut werden kann.
(Bild: Elotech)

Das 3,5 Zoll große, farbige Touch-LCD-Display bietet dabei die Möglichkeit, alle wesentlichen Funktionen übersichtlich darzustellen. Auch Graphen können mit eingeblendet werden, um beispielsweise Temperaturverläufe besser zu erkennen.

Bis zu acht Temperaturprofile programmierbar

Besonderes Merkmal: Der integrierte Programmregler fährt genau das vom Anwender eingestellte Temperaturprofil ab. Bis zu acht unterschiedliche Temperaturprofile (Programme) kann der Benutzer im Detail programmieren und individuell auf Programmtasten legen. Ein Selbstoptimierungsalgorithmus sorgt für eine noch genauere Regelung. Auch lassen sich Rampenverläufe frei konfigurieren.

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Webserver für Fernzugriff über LAN oder WLAN

Als weiteres Attribut für diesen Regler nennt der Hersteller den integrierten Webserver für Fernzugriff über LAN oder WLAN mit Endgeräten wie Smartphone, PDAs oder PCs. Somit lässt sich auf einfache Weise nach Eingabe der IP-Adresse das System von anderen Arbeitsplätzen aus steuern oder beobachten. Eine weitere Bedienmöglichkeit stellt die Elovision-Software dar. Über die LAN-Schnittstelle kommuniziert der Regler dabei mit einem PC.

Controller-Baugruppe mit 3,5 Zoll Touch-Display

Der Regler besteht aus zwei Einheiten. Zum einen ist das die Controller-Baugruppe mit einem 3,5 Zoll großen farbigen Touch-Display, welches als Hinterbauvariante in Bedienfronten eingebaut werden kann. Eine optional erhältliche, robuste Frontfolie im kundenspezifischen Design schützt die Front gegen Spritzwasser und Staub. Auf Wunsch können separate Schriftzüge und Logos mit auf der Folie aufgebracht werden. Somit erhalten die Anwender ihre individuelle Lösung. In Planung ist auch eine Schalttafeleinbauvariante, welche von hinten über Klammern fixiert wird.

Abgesetzte IO-Hutschienen-Baugruppe als zweite Einheit

Die zweite Einheit ist die abgesetzte IO-Hutschienen-Baugruppe. Je nach Ausbaustufe des R4100 gibt es verschiedenen Schnittstellenoptionen: RS-232/RS-485/TTY oder Profibus/Profinet. Serienmäßig sind USB-(Speicherung) und Ethernet-Anschlüsse vorhanden. Ein Highlight sind die auf dem IO-Board befindlichen verschleißarmen Hybridausgänge für Heizlasten bis 9 kW. Des Weiteren gibt es Sensoreingänge für Temperatur, Durchfluss, Druck und Füllstand. Eine Steuerungsmöglichkeit für beispielsweise Haupt- und Druckerhöhungspumpen ist ebenfalls vorgesehen. Der Anwender kann zudem unterschiedliche Typen von Thermoelementen anschließen. Das System wird mit 24 Volt versorgt. Der R4100 verfügt zudem über einen netzausfallsicheren Prozessdatenspeicher.

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