Wirtschaft Deutsche Elektro- und Digitalindustrie beschäftigt über 900.000 Menschen

Quelle: ZVEI 1 min Lesedauer

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Für aktuelle Trend-Technologien wie der digitale Zwilling oder die Automatisierung von Prozessen ist die Elektro- und Digitalindustrie unverzichtbar. Das macht sich auch bei der Anzahl an Beschäftigten bemerkbar.

Aktuell sind 12.000 Stellen in der Elektro- und Digitalindustrie als offen gemeldet. (Bild:  Photocreo Bednarek - stock.adobe.com)
Aktuell sind 12.000 Stellen in der Elektro- und Digitalindustrie als offen gemeldet.
(Bild: Photocreo Bednarek - stock.adobe.com)

Ende 2023 hat die deutsche Elektro- und Digitalindustrie insgesamt 908.000 Menschen beschäftigt. Laut einer Mitteilung des ZVEI sind das so viele wie seit 1995 nicht mehr. Im Vergleich zum Dezember 2022 stieg die Zahl der Beschäftigten um 1,1 Prozent, also um 10.000 Personen. Die Branche sei damit gemessen an den Mitarbeitern die zweitgrößte Branche des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland.

Nach dem Platzen der Dotcom-Blase zu Beginn des Jahrtausends wurden innerhalb der Elektro- und Digitalindustrie bis 2005 zunächst Stellen abgebaut, heißt es weiter. Seitdem wurden die Arbeitsplätze kontinuierlich wieder aufgebaut. Der Zuwachs seit 2005 summiert sich laut ZVEI bis heute auf 108.000 zusätzlich geschaffene Stellen. Mehr als zwölf Prozent der Branchenbeschäftigten (107.000) sind allein im Bereich Forschung und Entwicklung tätig.

Die nachlassende konjunkturelle Dynamik seit dem zweiten Quartal 2023 hat sich bei der Beschäftigung kaum bemerkbar gemacht, so der Verband. Allerdings seien die Unternehmen der Elektro- und Digitalindustrie im Verlauf des vergangenen Jahres bei ihren Beschäftigungsplänen zurückhaltender geworden. Diese sind seit Juli 2023 per Saldo negativ. Ende 2023 lagen sie bei minus 18 Prozentpunkten.

Der Fachkräftemangel stelle aktuell für 29 Prozent der Elektrofirmen in Deutschland ein Produktionshemmnis dar. Dieses Problem dürfte sich laut ZVEI verschärfen, denn die Altersgruppen der 55- bis 57-Jährigen sind in der Branche am stärksten besetzt. Wenn diese Personen in den nächsten zehn Jahren in den Ruhestand eintreten, müssten allein dadurch mehr als 230.000 Beschäftigte ersetzt werden, heißt es weiter.

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