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Eltefa 2017 Elektrobranche zieht 24.000 Besucher an

| Redakteur: Sariana Kunze

Digitalisierung und Vernetzung waren die zentralen Themen der Eltefa 2017, der größten Landesmesse der Elektrobranche. Eine Hauptrolle übernimmt dabei das Elektrohandwerk. Es schafft die Infrastrukturen für die digitale Transformation.

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Auch die Eltefa 2017 bewegte die Digitalisierung und Vernetzung der Branche.
Auch die Eltefa 2017 bewegte die Digitalisierung und Vernetzung der Branche.
(Bild: Messe Stuttgart)

Positiv blickt Thomas Bürkle, Präsident des Fachverbands Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg und Vorsitzender des Eltefa-Messebeirats, am letzten Messetag in die Zukunft, denn „intelligente Lösungen der Gebäudesystemtechnik, Sicherheitstechnik, Energieeffizienz und Elektromobilität rücken die Fachbetriebe des E-Handwerks weiter in den Fokus. Die Eltefa dient uns auch zur Werbung um Nachwuchs und zur Weiterbildung des Fachpersonals.“

Elektromobilität als Zukunftsthema für Elektrohandwerk

„Die digitale Transformation trifft uns alle, denn sie erfordert mehr Veränderungsbereitschaft in unserer Branche“, ergänzt Andreas Bettermann, erster Vorsitzender des ZVEI-Fachverbandes Elektroinstallationssysteme (EIS). Als Zukunftsthema erwies sich auch die Elektromobilität, für die es ein enormes Potenzial für das Elektrohandwerk gibt: Wegen der wachsenden Anzahl an E-Fahrzeugen nimmt vor allem im privaten und halböffentlichen Bereich die Nachfrage nach Systemen zum Laden und Speichern zu. Wie derartige Lösungen im Detail aussehen, zeigten das E-Haus, die Sonderausstellung Elektromobilität und für viele überraschend auch der Lichtbereich: Dort zeigte ein Hersteller, wie sich eine Ladestation optisch und technisch ansprechend in eine Straßenleuchte integrieren lässt.

Eltefa wird im Ausland bedeutender

Die Eltefa-Mischung kam an: Auf 42.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentierten 492 Aussteller (2015: 481) den fast 24.000 Besuchern (2015: rund 23.000) ihre Produkte und Dienstleistungen. Die größte Landesmesse der Elektrobranche erwies sich auch im Ausland als Zugpferd: So erhöhte sich der Anteil an Ausstellern aus dem Ausland auf 8,5 Prozent (2015: 7%); in diesem Jahr kamen 42 Aussteller aus 18 Ländern (2015: 34 Aussteller aus 11 Ländern). „Für uns ist es die Messe, auf der sich alle treffen“, sagte Giorgio Assenza, Business Partner Divisions, Siemens AG aus Stuttgart. „Nicht nur das persönliche Gespräch, sondern die Projektplanung stand bei uns im Mittelpunkt. So kamen einige Architekten und Fachplaner schon mit konkreten Ideen, deren Realisierung sie bereits vor Ort starteten.“ Ergänzend meinten andere Aussteller, dass die Eltefa als wichtigste Regionalmesse ihrer Branche beweise, dass sich trotz steigender digitaler Kommunikation das persönliche Messegespräch durch nichts ersetzen lasse. Nur so ließen sich Kundenprobleme erkennen. Wie hoch der Informationsbedarf der Besucher ist, zeigt auch die auf 5,7 Stunden (2015: 5,3 Stunden) gestiegene Verweildauer.

Die nächste Eltefa findet im 20. Jubiläumsjahr 2019 vom 27. bis 29. März statt.

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