Switch Ethernet- und Profinet-Switche je nach Netzwerk-Infrastruktur
Ob bei Ethernet- und Profinet-Switchen, bei der möglichst optimalen Realisierung von industriellen Netzwerken zählt in der Praxis die passende Lösung für die jeweilige Anforderung. Und die kann zum Beispiel auch darin bestehen, Bekanntes besser zu machen, Aufgaben eleganter zu lösen, Komponenten kleiner und einfacher zu konstruieren als bisher.
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Über Switche läuft der Datenaustausch zwischen Controllern, SPSen und weiteren Netzwerkteilnehmern. Sie gehören damit zu wichtigen Netzwerk-Bestandteilen – auch zahlenmäßig. Selbst kleinste Optimierungen wirken sich bei diesen Komponenten deshalb spürbar aus. Das gilt auch für die Bauform, denn der Platz im Schaltschrank ist naturgemäß begrenzt.
Kompakte unmanaged Ethernet-Switche
Helmholz hat deshalb die unmanaged Ethernet-Switche mit 49 mm Breite in der 5-Port-Version bzw. 65 mm für 8 Ports entwickelt. Durch ihre kompakte Bauweise sind sie für vielfältige Industrieanwendungen einsetzbar. Das leichte, aber trotzdem robuste Industriedesign ist zur Montage auf der Hutschiene geeignet und soll sich einfach in das Netzwerk integrieren lassen. Einmal gesteckt, sind sie durch die Plug-&-Play-Lösung sofort betriebsbereit. Der werkzeuglose Push-In-Anschluss für die Spannungsversorgung unterstützt die Installation.
Profinet- statt Ethernet-Switche
Der Einsatz von herkömmlichen Ethernet-Switchen in Verbindung mit Profinet-Netzwerken ist aufgrund der fehlenden Telegramm-Priorisierung und der damit einhergehenden Datenlast in vielen Maschinen-Netzwerken jedoch mit Vorsicht zu betrachten, erklärt das Unternehmen. Hier gelten Profinet-Switche als die bessere Alternative.
Managed Profinet-Switch
Eine der wichtigsten Funktionen eines Profinet-Switches ist die Priorisierung des Profinet-Telegramm-Verkehrs im Maschinennetzwerk. Der managed Switch kann unterscheiden, ob es sich bei dem Telegramm um eine Webanfrage, eine FTP-Dateiübertragung, einen Medienstream oder ein Profinet-Telegramm handelt. Bei hoher Übertragungslast können somit die wichtigen Telegramme priorisiert werden, um zu verhindern, dass es zu Telegrammverlusten kommt. Das bedeutet auch eine klare und eindeutige Segmentierung zwischen Ethernet und Profinet.
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