Siemens Europäisches Architekturmodell für Smart Grids Methodik entwickelt

Redakteur: Sariana Kunze

Mit dem Smart Grid Architecture Model (SGAM) hat Siemens Infrastructure & Cities eine Methodik entwickelt, mit der Energieversorgungsunternehmen und die Industrie Systemaspekte von intelligenten Stromversorgungsnetzen (Smart Grids) darstellen können. Das Modell lässt sich zur Visualisierung, Validierung und zum Aufbau von Smart-Grid-Projekten, aber auch zur Standardisierung im Rahmen von Smart Grids einsetzen.

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Mit dem Smart Grid Architecture Model (SGAM) hat Siemens Infrastructure & Cities eine Methodik entwickelt, mit der Energieversorgungsunternehmen und die Industrie Systemaspekte von intelligenten Stromversorgungsnetzen (Smart Grids) darstellen können. Das Modell lässt sich zur Visualisierung, Validierung und zum Aufbau von Smart-Grid-Pilotprojekten, aber auch zur Standardisierung einsetzen.
Mit dem Smart Grid Architecture Model (SGAM) hat Siemens Infrastructure & Cities eine Methodik entwickelt, mit der Energieversorgungsunternehmen und die Industrie Systemaspekte von intelligenten Stromversorgungsnetzen (Smart Grids) darstellen können. Das Modell lässt sich zur Visualisierung, Validierung und zum Aufbau von Smart-Grid-Pilotprojekten, aber auch zur Standardisierung einsetzen.
(Siemens)

„Siemens steht für offene Standards. Wir sind in allen wichtigen Gremien vertreten und treiben die Standardisierung des Smart Grids maßgeblich voran“, sagte Christian Wurhofer, Leiter Technology & Innovation der Division Smart Grid im Siemens-Sektor Infrastructure & Cities. Mittlerweile liegen erste Erfahrungen und Ergebnisse aus der praktischen Anwendung des Modells bei der Standardisierung, bei Pilotprojekten und in der Industrie vor. Damit hat Siemens seine Expertise für Smart-Grid-Lösungen um einen wesentlichen Punkt erweitert.

Weltweit unterstützen Gesetzgeber, Forschungs- und Pilotprojekte die Idee des Smart Grids. Auf europäischer Ebene wurden wichtige Standardisierungs- und Normungsmaßnahmen ergriffen, um den Aufbau intelligenter Stromnetze voranzutreiben. Eine Aufgabe dabei war die Entwicklung einer technischen Architektur, die funktionale, informations- und kommunikationstechnische Zusammenhänge zwischen Smart-Grid-Domänen und beteiligten Systemen sowie Subsystemen beschreibt. Aspekte der Interoperabilität wurden ebenso berücksichtigt wie Aspekte der Verfügbarkeit, der Informationssicherheit und der Energieeffizienz. Darüber hinaus entwarfen die Entwickler Migrationsszenarien für eine vorhandene installierte Basis. Dabei wurde ebenfalls berücksichtigt, dass die Entwicklung eines Netzes zum vollständigen Smart Grid ein evolutionärer Prozess ist, der sich schrittweise weiterentwickelt. Daher kam als Ergebnis weniger eine Blaupause einer Smart-Grid-Architektur heraus, sondern vielmehr eine Methodik zur Entwicklung von Referenzarchitekturen für Smart Grids.

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