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Europäisches Architekturmodell für Smart Grids Methodik entwickelt

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Smart-Grid-Ansätze darstellen und vergleichen

Die Basis des Architekturmodells SGAM ist die Smart-Grid-Ebene, die von den Domänen der Energieerzeugungs- und -umwandlungskette sowie den hierarchischen Zonen des Netzmanagements aufgespannt wird. Die Interoperabilität wird von den übereinanderliegenden fünf Modellschichten „Component“, „Communication“, „Information“, „Function“ und „Business“ abgebildet. Mit Hilfe dieses Modells lassen sich auf Smart-Grid-Ansätze darstellen und vergleichen, so dass Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen verschiedenen Paradigmen, Roadmaps und Sichtweisen erkennbar werden.

Erste Erfahrungen aus der praktischen Anwendung des Architekturmodells liegen aus den Bereichen Standardisierung, Pilotprojekte und Industrie vor. Bei Standardisierungsaufgaben wurde die Methodik des Modells zur Analyse von Anwendungsfällen eingesetzt. Zum Beispiel wurde hier die domänenübergreifende Smart-Grid-Funktion „Demand Response“ auf die Layer des Modells abgebildet und auf Unterstützung durch vorhandene Informations- und Kommunikationsstandards geprüft. Aus den Ergebnissen wurden Empfehlungen für die Erweiterung der Standards abgeleitet. Im europäischen Smart-Grid-Pilotprojekt „EcoGrid EU“ wird die Projektarchitektur mit Hilfe des SGAM-Modells entwickelt und validiert. In der Industrie wurden mit dem Modell Microgrid-Szenarien entworfen, indem alternative Kommunikationsarchitekturen verglichen und deren Tauglichkeit evaluiert wurde.

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