Fachkräftemangel
Warum es sich lohnt, auf ältere Mitarbeiter zu setzen

Von Hagen Schönfeld, Masterpiece GmbH 5 min Lesedauer

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Mit der Generation 50+ die Zukunft gestalten: Gerade im Maschinen- und Anlagenbau mit komplexen Steuerungs-, Regelungs- und Fertigungsprozessen bringen erfahrene Kräfte tiefes Systemverständnis, Sicherheitsbewusstsein und Qualitätsorientierung ein – Wissen, das jüngere Mitarbeitende erst über Jahre aufbauen.

Trotz des Fachkräftemangels wird das Potenzial älterer Mitarbeiter im Maschinen- und Anlagenbau kaum strategisch genutzt. Dabei sind berufserfahrene Mitarbeiter krisenresilienter als Einsteiger – und mindestens genauso leistungsfähig.(Bild: ©  yindee - stock.adobe.com)
Trotz des Fachkräftemangels wird das Potenzial älterer Mitarbeiter im Maschinen- und Anlagenbau kaum strategisch genutzt. Dabei sind berufserfahrene Mitarbeiter krisenresilienter als Einsteiger – und mindestens genauso leistungsfähig.
(Bild: © yindee - stock.adobe.com)

In den nächsten Jahren werden immense Transformationsanstrengungen die deutsche Wirtschaft prägen, während das Ringen um globale Wettbewerbsfähigkeit intensiver denn je geführt wird. Zuverlässigkeit, technisches Verständnis und Ruhe in komplexen Situationen entscheiden im Maschinen- und Anlagenbau, um im internationalen Markt zu bestehen. Das wissen auch viele Unternehmen der Branche.

Dennoch bleibt eine Gruppe, die über solche Stärken verfügt, in weiten Teilen ungenutzt: Bewerber ab 50. Oft gelten sie als „zu teuer“ oder „nicht mehr anpassungsfähig“. Dabei vereinen gerade erfahrene Fach- und Führungskräfte Know-how, strategisches Denken und Krisenerfahrung. Kein Wunder, dass der Unternehmer Carsten Maschmeyer den Ausschluss älterer Talente als die „größte Kompetenzverschwendung unserer Zeit“ bezeichnet. Wer ihre Expertise ignoriert, riskiert Wissenslücken, Innovationsverlust und langfristige Wettbewerbsnachteile.