Frequenzrumrichter GL-2010-Komponentenzertifikat für Dynavert XL von Siemens

Redakteur: Reinhard Kluger

Der Frequenzumrichter Dynavert XL von Siemens hat das Komponentenzertifikat gemäß der Ausgabe 2010 der Richtlinie des Germanischen Lloyd für Windkraftanlagen erhalten. Das Zertifikat ermöglicht Entwicklern und Herstellern von Windenergieanlagen die Typenzertifizierung einer Windkraftanlage durch einfache Integration eines bereits zertifizierten Umrichters.

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Übergabe des Komponentenzertifikats durch Christian Kruse, Germanischer Lloyd, an Bernhard Eichler, Produktmanager Siemens Dynavert XL, auf der Hannover Messe 2013.
Übergabe des Komponentenzertifikats durch Christian Kruse, Germanischer Lloyd, an Bernhard Eichler, Produktmanager Siemens Dynavert XL, auf der Hannover Messe 2013.
(Siemens Drive Technology)

Mit dem Dynavert XL bietet die Siemens-Division Drive Technologies einen speziell für die Anforderungen an Windkraftanlagen entwickelten Frequenzumrichter, welcher durch seinen modularen Aufbau schnell und effektiv an die Gegebenheiten verschiedener Windkraftanlagen im Leistungsbereich von 1 bis 8 MW angepasst werden kann. Mit der Zertifizierung gemäß der GL-Richtlinie 2010 wird sicher gestellt, dass der Umrichter alle Anforderungen in Bezug auf Sicherheit, Funktion und Fertigungsqualität erfüllt, welche für den speziellen Einsatz in der rauen Umgebung von Windkraftanlagen erforderlich sind.

Neue Ausgabe der GL-Richtlinie

Die erste Anwendung findet der neu zertifizierte Dynavert-XL-Umrichter in den 3-MW-Windkraftanlagen der W2E Wind to Energy GmbH aus Rostock. Hierfür wurde das System speziell in Verbindung mit dem Winergy HybridDrive Triebstrang geprüft und verifiziert.

GL Renewables Certification hat die Richtlinie für Onshore-Windenergieanlagen und ihre Komponenten überarbeitet. Die Version 2010 ist ein Wegweiser zur Typ- und Projektzertifizierung. Im Rahmen der Typzertifzierung werden die Konstruktion, die Umsetzung der Konstruktionsanforderungen in Herstellung und Bau, das Qualitätsmanagement und Prototypen beurteilt. Aufbauend auf der Typzertifzierung erstreckt sich die Projektzertifizierung auf alle Konstruktionsbedingungen, eine Beurteilung der Konstruktion nach standortspezifischen Kriterien, die Kontrolle von Herstellung, Transport und Bau, die Beobachtung der Inbetriebnahme und regelmäßige Überwachungsprüfungen. (Quelle: Jahresbericht 2010 des Germanischen Lloyds)

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