Sensoren bestimmen genaue Belastung

Gründliche Strukturanalyse von Offshore Windparks

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Geeignete Sensoren passgenau bestimmen

Bei der Sensorik wurde auf die Erfahrung der Firma Disynet vertraut, die sich in diesem Bereich spezialisiert hat und aus einer Vielzahl von Sensortypen und -prinzipien, die optimalen Sensoren ausgesucht haben. „Der Erfolg eines Projekts ist wesentlich von der guten Zusammenarbeit der Partner abhängig. Hier ist der Informationsfluss sehr wichtig, damit wir unseren Kunden die Sensoren liefern können, die optimal für die Anwendung geeignet sind“, so Hans Ajiet Holtkamp, Geschäftsführer von Disynet. „Wir versuchen auch unsere Erfahrung weiterzugeben und stellen unser Know-how und viele Antworten zu Anwenderfragen in unserem Sensor-Lexikon unter www.sensoren.info kostenlos zu Verfügung. Nur wenn der Kunde auch versteht warum ein bestimmter Sensor wirklich geeignet ist, ist ein gesicherter Erfolg möglich“.

Beispielsweise müssen die Beschleunigungsaufnehmer sowohl sehr langsame Bewegungen deutlich unter 1 Hz erfassen können als auch hochfrequente Schwingungen. Sie müssen den enorm hohen Anforderungen an die Haltbarkeit entsprechen, die bei Rammungen ins Erdreich unter Wasser entstehen. Die eingesetzten Beschleunigungssensoren der DA-Serie haben sich in mehrjährigem Dauereinsatz in diesen rauen Umgebungen bewährt.

Messungen erlauben Aussagen über die gesamte Struktur

Die gewonnenen Schwingungsdaten werden mittels einer Rainflow-Analyse vorausgewertet und in Markov-Matrizen zusammengefasst. Diese werden dann kontinuierlich fortgeschrieben und ermöglichen eine konkrete Aussage zu eventuellen Schädigungen. Dabei unterstreicht Jens Krieger: „In Verbindung mit einem Modell der Windkraftanlage erlauben die Messungen an exemplarischen Punkten Aussagen über die gesamte Struktur. Die Messdaten werden nach den Windbedingungen – zum Beispiel Windstärke und Turbulenzintensivität – klassifiziert. Optional könnte im Postprocessing auch eine Klassifizierung nach Wellendaten erfolgen, um die Frage nach den Wellenlasten auf die Gründungsstruktur zu beantworten.“

Die Vorgaben des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie sind in deren Standard-Konstruktive „Ausführung von Offshore-Windenergieanlagen“ klar definiert. Krieger ist fest davon überzeugt, dass eine frühzeitige Einbeziehung eines Life-Time-Recording-Systems immense Kosten vermeiden würde, das es zum Beispiel viele Taucheinsätze überflüssig macht und uns vor allem „Offshore insgesamt besser verstehen lässt.“

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