Exoskelette Hermes Fulfilment setzt erste Exoskelette ein

Quelle: Pressemitteilung

Damit das Lagerpersonal am Logistikstandort Ansbach geschont wird, setzt Hermes nun die ersten Exoskelette von German Bionic dort ein. Lesen Sie hier mehr dazu.

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Hautnahe Power-Unterstützung! Hermes Fulfilment setzt nämlich im Logistikzentrum Ansbach die ersten Exoskelette ein.
Hautnahe Power-Unterstützung! Hermes Fulfilment setzt nämlich im Logistikzentrum Ansbach die ersten Exoskelette ein.
(Bild: Hermes Fulfilment)

Spezialisiert ist der Hermes-Standort Ansbach auf die logistische Abwicklung des großvolumigen Sortiments, wenn es um Waren mit einem Gewicht von über 31,5 Kilogramm geht. Das sind etwa Möbel und Elektrogroßgeräte (Waschmaschinen und Kühlschränke), aber auch Teppiche, präzisiert Hermes. Diese großen und schweren Waren lagern überwiegend in bis zu 12,40 Meter hohen Regalen und werden meist von Hand entnommen und auf Paletten kommissioniert. Wer dabei eine gebeugte Haltung einnimmt, tut seinem Rücken nichts Gutes, weil das so gehobene Gewicht zwangsläufig auf die Lendenwirbelsäule drückt. Damit soll für die rund 150 Hermes-Mitarbeiter in Mittelfranken jetzt Schluss sein!

Auch echte Schwergewichte schonend handeln

Für körperliche Entlastung der Hermes-Mitarbeiter sorgt nämlich nun das Exoskelett Cray X von German Bionic. Es wiegt selbst nur etwa sieben Kilogramm, wird mit verstellbaren Gurten am Körper befestigt und trägt sich wie ein Wanderrucksack, heißt es dazu. In Höhe des Beckenkamms sitzen die Elektromotoren, die die Hebebewegungen mit einer Zugkraft bis maximal 27 Kilogramm unterstützen, erklären die Verantwortlichen. Dadurch werde die Kraft, die beim Kommissionieren von Möbeln und Großgeräten auf die Lendenwirbelsäule einwirke, deutlich vermindert und dabei auf Hüfte und Beine umgeleitet. Den Mitarbeitern fällt es wegen der Unterstützung dann leichter, die Güter zu heben und zu tragen.

Individuelle Körpermaße immer wieder abrufbar

Bisher, heißt es weiter, kommen in Ansbach zwei Exoskelette zum Einsatz, die eine Investition von rund 34.000 Euro mit sich brachten. Doch will man noch mehr dieser Power-Rucksäcke anschaffen, wenn die Tests auch an anderen Standorten positiv verlaufen. Man muss sich zwar erst an diese Roboteranzüge gewöhnen, geben die Hermes-Entscheider zu, aber die betreffenden Mitarbeitern begrüßen die Unterstützung. Die individuellen Geräteeinstellungen für die Mitarbeiter lassen sich übrigens abspeichern, wird betont. Nach Eingabe einer persönlichen PIN über das Bedienermenü, justieren sich die Exoskelette dann von allein richtig.

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Eine Antwort auf Fachkräftemangel & Co.

Wie sich der Einsatz von Exoskeletten auf Fehlzeiten im Logistikzentrum Ansbach auswirke, ließe sich aber noch nicht feststellen. Dafür, sagt Hermes, ist es noch zu früh. Entscheidend sei, dass sich der Grad der körperlichen Anstrengung spürbar verringere. Denn was die Belegschaft hier täglich leiste, könne sprichwörtlich nicht länger „auf deren Buckel“ abgewälzt werden. Und noch etwas ist Hermes ganz wichtig: Man will damit ein modernes, motivierendes Arbeitsumfeld schaffen, was angesichts des demografischen Wandels und des spürbaren Fachkräftemangels sicherlich ein nicht zu unterschätzender Erfolgsfaktor ist.

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