Industrielle Kommunikation

IO-Link macht Schalldämpferproduktion flexibel

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Von IO-Link kann längst jeder profitieren

IO-Link ist also keine Zukunftsmusik mehr: Der Kommunikationsstandard bringt heute, wie in diesem Beispiel beschrieben, in vielen Applikationen bereits handfeste Produktionsvorteile und Effizienzgewinne:

Geringere Lagerhaltung: IO-Link öffnet den Weg zu etlichen All-in-One-Lösungen. Verschiedene Ausgangsvarianten von Sensoren lassen sich durch ein einziges IO-Link-Gerät abbilden. Diese sind nur selten teurer als Standard-Sensoren.

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Reduzierte Maschinenkosten: Mit IO-Link mindern Anwender außerdem die Kosten für die Anschlusstechnik. Statt teure mehrpolige oder speziell geschirmte Leitungen für analoge Signale einzusetzen, sind durchgehend einfache Standard-Dreidrahtleitungen verwendbar.

Einfaches Engineering: Aufwand und Kosten sparen Maschinenbauer auch im Engineering und bei der Montage. Mithilfe von IO-Link lässt sich jeder Sensor oder Aktor – analog wie digital – über eine Standardleitung anbinden. Das vereinfacht Dokumentation und E-Planung.

Vorausschauende Wartung: Die erweiterten Informationen durch IO-Link erlauben auch vorausschauende Wartung und Asset Management. Durch den Zugriff auf bislang interne Daten von Sensoren, beispielsweise Temperaturdaten von Linear- oder Ultraschallsensoren, kündigen sich Sensorausfälle oder auch Kabelbrüche frühzeitig an. Der Austausch von Komponenten kann so geplant erfolgen.

Parametrierung und Wartung im Produktionsprozess: Durch die Möglichkeit, mit Sensoren zu kommunizieren, lassen sich beispielsweise Verschmutzungen optischer Sensoren im laufenden Produktionsprozess kompensieren. Muss ein Sensor oder anderes Gerät aufgrund eines Defekts doch ausgetauscht werden, ist auch das erheblich leichter, insbesondere bei parametrierbaren Geräten.

Erhöhte Produktionssicherheit: Neben der automatischen Änderung der Sensorparameter beim Werkzeugwechsel lassen sich die Wechselwerkzeuge auch identifizieren, was die zusätzliche Installation einer RFID- oder Barcode-Lösung erübrigen kann.

Dafür bietet Turck eines der umfangreichsten IO-Link-Portfolios weltweit. Sinan Çakmakçı: „Wir können als einer der wenigen Hersteller komplette IO-Link-Systeme vom Master bis zum Sensor aus einer Hand liefern – und das durchgängig auch in Schutzart IP67.“ Selim Çağatay war es damit wichtig, eine flexible Struktur zu installieren. „Ich denke, das haben wir mit der Turck-Lösung geschafft."

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Über den Autor

Dipl. -Ing. Ines Stotz

Dipl. -Ing. Ines Stotz

Fachredakteurin Automatisierung, Maschinenbau-Ingenieurin, Fachjournalistin seit 2001; Vogel Communications Group