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Ethernet-Schnittstelle

Kleiner flinker Held: neuer Steckverbinder will die RJ45-Welt erobern

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Einfache Integration in kleinere Geräte

Für die Geräteintegration steht eine kleine aber dennoch robuste Buchse mit fünf THR Schirmkontakten für Stabilität auf der Leiterplatte bereit. Die Datenkontakte sind als SMD-Kontakte ausgeführt. Damit lassen sich die Leiterplattenbuchsen im normalen Reflow-Lötprozess mit allen anderen üblichen Bauteilen verarbeiten und es ist keine separater Hand- oder Wellenlötschritt notwendig. Somit kann der Entwickler und Gerätehersteller das ix Industrial System einfach in neue Geräte integrieren und hat außerdem die Sicherheit, dass dieses Interface fest auf der Leiterplatte verankert ist und auch rauer Handhabung sicher standhält.

Insgesamt lassen sich die Endgeräte durch den verringerten Bauraum der Buchse leichter verkleinern, da miniaturisierte Buchsen und Stecker eine wesentlich höhere Packungsdichte ermöglichen. In der dargestellten aufrechten und gewinkelten Buchse liegt das Rastermaß zwischen den Buchsen bei gerade einmal 10 mm. In absehbarer Zeit wird es die Buchse auch in einer flachen gewinkelten Bauform für sehr flache Geräte geben. Auch Wanddurchführungen die das Anwendungsspektrum vervollständigen, werden perspektivisch ins ix Portfolio aufgenommen und das neue ix Ecosystem vervollständigen.

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Geräteverkabelung für kleinere Gehäuse

Da sowohl Komponenten als auch die Gehäuse der Systeme stetig schrumpfen, ist auch der Platz für die Verkabelung begrenzt. Harting hat auch dafür eine Antwort: flexible, dünne Systemkabel mit kleinem Biegeradius, die auch den Einbau in miniaturisierte Gehäuse ermöglichen. Sie sind beidseitig mit dem ix-Steckgesicht oder gemischt mit ix- und RJ45-Steckverbinder ausgeführt. Die dritte Variante ist auf einer Seite mit einem X-kodierten M12 versehen. Im ersten Schritt ist der ix Steckverbinder als gerade verfügbar. Gewinkelte Varianten werden zukünftig folgen um mit einem gewinkelten Kabelabgang auch weiter platzkritische Applikationen zu realisieren. Insbesondere mit den gemischten Systemkabeln von ix- auf RJ45-Steckgesicht, ist eine schrittweise Integration von Geräten mit dem ix-Steckgesicht in bestehende Verkabelungen einfach möglich.

Kleiner und trotzdem robuster

Kleiner wird in der Regel mit filigraner, feiner aber auch empfindlicher gleichgesetzt. Da aber genau diese, im industriellen Umfeld, negativen Eigenschaften beim RJ45 häufiger zu Problemen geführt haben, ist der ix Industrial deutlich robuster konstruiert. Die Stecker verfügen über eine stabile Verrastung über zwei Metallhaken, die beim Stecken mit einem deutlich hörbaren Klick einrasten und so dem Anwender eine akustische und haptische Rückmeldung über die korrekte Verriegelung vermitteln. Sie garantieren damit eine sichere und vibrationsfeste Verbindung vom Kabel bis auf die Leiterplatte.

Damit eignen sie sich für industrielle Anwendungen genauso, wie auch für Bahn, Robotik, in der Automatisierung und überall sonst, wo hohe mechanische Belastungen auftreten. Um auch die auf das Kabel wirkenden Kräfte abzufangen, besitzt der ix eine robuste Zugentlastung die das Kabel fest über einen Schirmcrimp mit der Steckverbinderschirmung verbindet. Damit ist ausgehend von den fünf THR Schirmkontakten, über die zwei Rasthaken in der Steckstelle bis zum Kabel eine robuste Verbindung realisiert.

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