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Ethernet-Schnittstelle

Kleiner flinker Held: neuer Steckverbinder will die RJ45-Welt erobern

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Übersteht mindestens 5.000 Steckzyklen

Bedingt durch immer mehr modulares Denken und Planen sind auch höhere Steckzyklen ein Thema dem sich Hersteller widmen müssen. Module, wie Fertigungseinheiten, Werkzeuge und andere Systembauteile werden nicht mehr nur starr verkabelt, sondern auch neu angeordnet und häufiger neu verbunden. Innerhalb eines Steckerlebens können so einige hundert bis tausend Steckzyklen zustande kommen. Deshalb ist der ix Industrial für mindestens 5.000 Steckzyklen ausgelegt und geprüft. Auch nach dieser hohen Zahl an Steckvorgängen liegen alle relevanten Parameter, wie Übergangs- und Isolationswiderstand, Spannungsfestigkeit sowie die Steck- und Ziehkräfte innerhalb der zulässigen Grenzwerte. Alle Steckverbinder werden im hauseigenen Testlabor diversen Tests unterzogen. Dies betrifft alle Umweltsimulationen, wie etwa vielfältige Klima- und Schadgaslagerungen sowie eine Vielzahl mechanischer Prüfungen, wie Schock- und Vibrationstests, Steckzyklen und Steck- und Ziehkräfte. Kein Problem für den kleinen Superhelden. Selbst die anspruchsvollen Schock- und Vibrationsprüfungen nach der Bahnnorm EN 50155 steckt er locker weg. Aber Captain ix ist nicht nur ein robuster Typ. Schnell ist er auch.

Für mehr Performance

Auch Übertragungsbandbreiten spielen eine Rolle in der Zeit von immer mehr Datenlieferanten. Und das auch unter schwierigen Einsatzbedingungen in denen EMV ein Thema ist. Eine hochfrequente Übertragung ist stets dem Problem von Störeinflüssen ausgesetzt. Hier setzt Harting eine durchgehende 360° Schirmung entgegen. Vom Kabel bis zur Verbindungsstelle gibt es keine ungeschützten Adern mehr, die ein fehlerfreies hochfrequentes Signal beeinflussen können. Der Kabelschirm wird mit dem gecrimpten Ring direkt am Steckverbinder-Gehäuse verpresst und hat damit eine Zugentlastung und eine durchgehende Schirmübergabe.

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Eine besondere Herausforderung ist es in dieser kleinen Bauform mit nah beieinander liegenden Kontakten das Übersprechen zwischen den einzelnen Datenpaaren wirksam zu minimieren. Dazu ist zwischen den beiden Kontaktreihen in der Buchse ein Schirmblech versteckt, das das Übersprechen zwischen den beiden gegenüberliegenden Kontaktreihen wirksam verhindert.

Weiterhin besitzt der ix Industrial nicht acht, sondern zehn Kontakte. In jeder Kontaktreihe dient hier der mittige Kontakt als Abschirmung zwischen den beiden Adernpaaren. Dazu wird dieser Mittelkontakt auf der Leiterplatte mit dem Massepotential verbunden. Durch das Schirmblech und die geerdeten Kontakte ergibt sich in der Anordnung der signalführenden Kontakte eine ähnliche Anordnung wie bei einem x-kodierten M12-Rundsteckverbinder. Jedes Adernpaar liegt gut gegen seine Nachbarn abgeschirmt in einem eigenen Kabel- bzw. Steckverbinder-Quadranten. Diese Maßnahme schützt wirksam gegen Übersprechen für eine perfekte Datenübertragung realisiert.

Hannover Messe, Harting: Halle 11, Stand C15

* Matthias Fritsche – Product Manager und Jonas Diekmann – Technical Editor, beide Harting Electronics

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