Kleinmotoren
Integrierte Kompaktantriebe verringern nicht nur den Verdrahtungsaufwand, sie sind auch so aufgebaut, dass alle Antriebe aus dieser Familie identisch ansteuerbar sind.
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Sie kommen in vielen Anwendungen zum Einsatz: Integrierte Kompaktantriebe, bei denen die Betriebselektronik und der Motor eine Einheit bilden, so zum Beispiel in der Fördertechnik, in Druckmaschinen, Textilmaschinen, Handhabungsgeräten, dezentralen Anlagen und automatisierten Fertigungsstraßen. Durch diese Integration kann der Verdrahtungsaufwand in der Anlage sowie der Platzbedarf im Schaltschrank wesentlich reduziert werden. Diese Antriebe weisen ähnliche elektronische Schaltungen auf, sie werden vom gleichen Mikrocontroller gesteuert und nutzen eine fast identische Betriebssoftware. Dadurch ist gewährleistet, dass der Anwender alle Antriebe aus dieser Familie identisch ansteuern kann. In die Antriebe können außerdem unterschiedliche Getriebe, Geber und Bremsen integriert werden.
Kommunizieren über CAN
Bürstenlose Motoren weisen eine lange Lebensdauer, eine gute Dynamik sowie einen hohen Wirkungsgrad auf. Die Antriebe der Familie „MC“ können über eine CAN-Schnittstelle mit der überlagerten Steuerung kommunizieren (CAN-open Drives Profil DSP-402). In Systemen ohne busfähige Steuerung kann der Antrieb genauso gut verwendet werden. In diesem Fall wird der Motor über einen analogen Sollwert und über digitale Steuersignale (Freigabe, Drehrichtung, Bremsen) gesteuert. Die integrierte CAN-Schnittstelle ist auch in diesem Fall vorteilhaft: Der Antrieb kann über den Bus einfach parametrisiert, getestet und in Betrieb genommen werden. In die Betriebssoftware ist außerdem ein Bootloader integriert. Dadurch kann die Firmware bei Bedarf über den Bus einfach aktualisiert werden.
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