Bediengeräte

Mensch-Maschine-Schnittstelle von Fischverarbeitungsanlagen

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„Hochdruckreinigerfeste“ Bedienelemente

Für die Konstruktion der Bedienfelder bedeutet dies: Sie sind den gleichen rauen Umgebungsbedingungen ausgesetzt wie die Förder- und Zerlegeeinrichtungen der Maschinen. Konkret: Es ist damit zu rechnen, dass sie bei den häufigen Reinigungsvorgängen mit Salzwasser oder Heißdampf beaufschlagt werden.

Diese Anforderung zu erfüllen, fällt nicht leicht. Konstrukteure und Einkäufer von Baader sind in der Vergangenheit unterschiedliche Wege gegangen, um die Maschinen mit Bedienfeldern auszustatten, die z.B. einer Säuberung mit dem Hochdruckreiniger standhalten. Der Fremdbezug dieser kompletten Einheiten erwies sich als nicht zufriedenstellend, die Einheiten waren unter den rauen Umgebungsbedingungen nicht langzeitstabil.

Daraufhin kehrte Baader zur Eigenfertigung zurück und verwendet seitdem aufwändig abgedichtete Edelstahlgehäuse. Da es bei den Schalt- und Bedienelementen aber notwendigerweise Durchbrüche gibt, durch die Wasser ins Gehäuseinnere eindringen kann, ergriff man eine zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen und rüstete die Bedieneinheiten mit einer Plexiglas-Abdeckung aus, die der Bediener jeweils hochklappt, wenn er die Maschine bedient.

Diese Lösung ist ohne Frage effektiv und gewährleistet eine lange Lebensdauer der Bedieneinheiten. Aber sie ist weder unter ergonomischen noch unter ästhetischen Gesichtspunkt optimal. Deshalb suchte Baader nach einer Möglichkeit, trotz der rauen Umgebungsbedingungen auf die Plexiglas-Abdeckung zu verzichten und entschied sich, zunächst probehalber die Befehlsgeräte des N-Programms von Elan – einer Tochtergesellschaft der Schmersal-Gruppe – einzusetzen.

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