Verpackungssystem

Mit Reihenklemmen immer frisch und steril verpackt

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Aus 6 mach 1: Mit Tobjob S-Reihenklemmen bis zu 15 Prozent schneller

Überzeugt von den Klemmen von Wago hat ein Aspekt, der zunächst gar nicht im Benchmark angelegt war: „Bei der Klemmenbeschriftung haben wir einen großen technischen Unterschied zu den anderen Herstellern festgestellt“, erklärt Köberle. Das Beschriftungssystem der Tobjob S-Reihenklemme ist so konzipiert, dass die Klemmen mit nur einem Beschriftungsstreifen statt sechs verschiedene Beschriftungskarten durchgehend gekennzeichnet werden können. Keine Kür, sondern Pflicht. Schließlich müssten Klemmen nach der DIN EN 60204 für die Sicherheit von elektrischen Ausrüstungen von Maschinen betitelt werden. „Für uns war die Geschwindigkeit ausschlaggebend. Wir können die Daten für die Beschriftungsstreifen jetzt direkt aus unserem CAD auslesen. Mit dem Projektabschluss wird praktisch der Beschriftungsstreifen ausgedruckt. Mit Topjob S sind wir damit rund 15 Prozent schneller als mit den Vorgänger-Klemmen“, so Köberle. Und so habe der Klemmenhersteller Wago dann insgesamt gepunktet mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Benchmark und Umstellung auf Federklemmen und neuen Lieferanten war als größeres Projekt mit entsprechenden Kapazitäten angelegt. „Einen Großteil der Umstellung haben wir innerhalb von einem halben Jahr gestemmt“, erinnert sich Projektleiter Köberle. „Weil wir mit sechs bis acht Wochen bei den kleinen Tiefziehverpackungsmaschinen so kurze Lieferzeiten haben, ist der Wechsel natürlich sofort in die Produktion eingegangen.“ Dafür hat das Team gemeinsam mit Wago schnell und flexibel eine direkte Umschlüsselung 1:1 vornehmen können. Um die Kanban-Methode zu realisieren, arbeitet Wago mit der Firma Hagemeier zusammen, einem Elektrogroßhändler in Memmingen. Drei Mal pro Woche beliefert Hagemeier den Maschinenbauer und füllt die Kanban-Behälter. „Nachdem der ganze Prozess der Umstellung auf die Reihenklemmen von Wago gut geklappt hat, haben wir sukzessive das Portfolio erhöht auf Relaisklemmen, Interface-Module und Stromwandler.“

Die Schraubendreher machten Probleme

Die Umstellung auf die Reihenklemmen mit Klemmfedern konnte Multivac ohne große Hürden abschließen. Aber komplett reibungslos läuft es bei den wenigsten Projekten. „Technisch hatten wir keine Probleme. Aber wie bei jeder größere Umstellung fanden sich unter den Mitarbeitern nicht nur Fürsprecher, einfach weil sich auch Gewohnheiten und Routinen ändern“, erinnert sich Wolfgang Köberle. „Tatsächlich hatten unsere Leute in der Praxis auch ein ganz konkretes Problem mit dem Werkzeug: Unsere Schraubendreher eigneten sich nicht sie waren zu kurz.“ Wago lieferte fix noch 20 Sätze Schraubendreher. „Damit waren dann alle zufrieden.“

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