Verpackungssystem

Mit Reihenklemmen immer frisch und steril verpackt

| Redakteur: Karin Pfeiffer

Dank moderner Verpackungsanlagen kommen Lebensmittel frisch auf den Tisch. Reihenklemmen von Wago helfen dabei die Produkte steril zu verpacken.
Dank moderner Verpackungsanlagen kommen Lebensmittel frisch auf den Tisch. Reihenklemmen von Wago helfen dabei die Produkte steril zu verpacken. ( CC0 Public Domain, pixabay.com)

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Frische auf dem Tisch – dafür sorgt Multivac mit seinen Verpackungsanlagen verlässlich schon seit Jahren. Sich leicht lösende Schraubklemmen jedoch verursachten Aufwand für die Montage. Für die Umstellung auf Federklemmtechnik hat der Maschinenbauer im Benchmark Reihenklemmen verglichen – und danach mit Topjob S von Wago gleich noch Platz im Schaltschrank und Zeit eingespart.

Sie verpacken Fisch auf hoher See im Atlantik, Käse im Berchtesgadener Land, Würstchen aus Franken, künstliche Hüftgelenke, damit sie nicht rosten, oder Spritzen, um sie keimfrei zu halten: Tiefziehmaschinen von Multivac Sepp Haggemüller etwa stehen überall auf der Welt. Meist dort, wo es um Sterilität und Frischware geht. Wer im Supermarkt oder auch beim Biohändler verderbliche Produkte einkauft, hat vermutlich schon einmal eine Multivac-Verpackung in der Hand gehabt: ob Tiefziehverpackung, Tray oder Beutel, als Vakuumverpackung oder mit modifizierter Atmosphäre.

„Qualität spielt bei diesen Anwendungen natürlich eine große Rolle“, sagt Wolfgang Köberle, Abteilungsleiter Elektrotechnik bei dem Anlagen- und Maschinenbauer in Wolfertschwenden. Und das gilt nicht nur für das Endprodukt seiner Kunden, sondern auch für die Verpackungsanlagen selbst. „Zuverlässigkeit etwa ist ein Kernelement bei den hohen Hygieneanforderungen in der Lebensmittelindustrie. Da muss jede einzelne Komponente bis hin zu den Klemmen stimmen.“ Bei den Reihenklemmen handele es sich zwar um kleine Teile, „aber wenn eins fehlt oder nicht funktioniert, hat das eine große Wirkung“, so Köberle. „Wir könnten dann in der Zwangsfolge keine Maschinen ausliefern. Denn unsere Produktion ist getaktet. Haben wir ein Teil nicht zum richtigen Zeitpunkt da, lässt sich das schwer aufholen. Deshalb ist ein C-Teil für uns genauso wichtig wie ein A-Teil.“

Funktionierende Wertschöpfungskette auch in Südafrika

Weit über 1.000 automatische Verpackungssysteme wie Tiefziehverpackungsmaschinen und Traysealer baut Multivac jährlich am Hauptsitz im Allgäu. „Um hier dem Produktionsanspruch gerecht zu werden und die Lagermengen gering zu halten, ist eine Kanban-Belieferung zwingend notwendig. Jede Komponente muss vom Zulieferer just in time zur Verfügung stehen, um auch die Prozesssicherheit zu gewährleisten“, erklärt Köberle. Hinzu kommen weitere logistische Erwägungen: „Wenn wir beispielsweise nach Südafrika liefern, muss die Anlage dort problemlos laufen. Ein C-Teil darf nicht der Grund sein, um dort ein Technikerteam hinschicken zu müssen. Wer international agiert, der braucht eine funktionierende Wertschöpfungskette“, fährt Köberle fort.

Im Kaban-System direkt Stecken mit Federklemmtechnik

Der Allgäuer Maschinenbauer hat deshalb die Reihenklemmen, die er verbaut, im Jahr 2011 einem Benchmarking unterzogen. Köberle: „Einfach-Klemmen, Doppelstock-Klemmen, Reihenklemmen mit Kleinschaltrelais und Optokoppler: Das komplette Portfolio stand auf dem Prüfstand, wir haben es unter den führenden Herstellern ausgeschrieben.“ In diese Vergleichsanalyse aufgenommen wurde nur, wer im Kanban-System beliefern kann. Eine weitere Anforderung an die neuen Klemmen: die Möglichkeit des direkten Steckens, da Multivac im Zuge des Optimierungs-Projekts komplett auf Federklemmtechnik umstellen wollte. „Uns war es wichtig, auf Klemmen umzusteigen die einen definierten Kontaktdruck herstellen und so eine sichere Verbindung gewährleisten – auch dann, wenn die Maschinen beim Transport starken Vibrationen ausgesetzt sind“, so Köberle Das ist besonders wichtig, wenn Leiter mit kleinen Querschnitten angeschlossen sind, weil diese sich bei Schraubklemmen leichter lösen. „Zudem müssten die Monteure vor Ort erstmal die Klemmen nachziehen. Das entfällt so.“ Da habe er mit Federklemmen einfach die besseren Erfahrungen als mit Schraubklemmen gemacht. Nur wer diese Grundanforderungen erfüllte, kam ins Benchmarking. Wago Kontakttechnik aus Minden mit ihren Reihenklemmen Topjob S und ihrem Universalanschluss Push-in Cage Clamp zählte dazu.

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