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RJ45-Steckverbinder

Neue Ideen für die industrielle Bildverarbeitung

| Redakteur: Ines Stotz

Immer weitere Miniaturisierung und steigende Datenraten sind zwei der Themen in der industriellen Bildverarbeitung. Der dafür meist genutzte RJ45-Steckverbinder wurde ursprünglich in den 1970er Jahren für die Datenübertragung in Büroumgebungen entwickelt. WIR Electronic punktet mit einer neuen Idee.

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verschraubbarer RJ45-Steckverbinder für Kabel bis 9 mm Durchmesser
verschraubbarer RJ45-Steckverbinder für Kabel bis 9 mm Durchmesser
(Bild: WIR Electronic)

Auf Grund seiner Kosten, seiner einfachen Verarbeitbarkeit und seiner technischen Merkmale hat sich dieser Stecker bis heute gehalten. In den letzten Jahren wurde er vermehrt – auch mangels Alternativen - in Industrieanlagen eingesetzt. Insbesondere in der Bildverarbeitung und bei bewegten Anwendungen kommt es dabei auf sichere Verbindungen an, sodass hier verschraubte RJ45-Stecker eingesetzt werden.

GigE Vision basiert auf Gigabit Ethernet, sodass heute vorrangig Cat.5e-fähige Materialien eingesetzt werden. Industrie 4.0 und die intensivere Nutzung und Miniaturisierung von Kamerasystemen werden mittelfristig den Einsatz von Steckern und Kabeln erfordern, die bis zu 10 GBit/s (Cat.6A) übertragen können.

Diesen höheren Anforderungen trägt WIR Electronic mit der neuen Umspritzung für verschraubbare RJ45-Steckverbinder Rechnung. Mit seiner schlanken Bauform ist dieser auch bei 29 x 29 mm Kamerarückwänden einsetzbar. Steckverbinder von Cat.5e bis Cat.6A sind verarbeitbar, genauso wie Kabel mit bis zu 9,0 mm Außendurchmesser.

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