Physical AI Neue Spezifikation macht Roboter und mobile Systeme schlauer

Quelle: Profibus Nutzerorganisation 1 min Lesedauer

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Physical AI erfordert ein einheitliches Verständnis von Positionen, Bewegungen und Identitäten im Raum. Genau hier setzt die neue Companion Spezifikation an.

Die industrielle Automatisierung steht vor einem Paradigmenwechsel: Maschinen, Roboter und mobile Systeme lernen, den Raum zu „verstehen“. (Bild: ©  ipopba - stock.adobe.com)
Die industrielle Automatisierung steht vor einem Paradigmenwechsel: Maschinen, Roboter und mobile Systeme lernen, den Raum zu „verstehen“.
(Bild: © ipopba - stock.adobe.com)

Die Automatisierungsbranche hat einen entscheidenden Schritt in Richtung „Physical AI“ gemacht: Mit der neuen OPC UA Companion Specification für Identifikation und Ortung entsteht erstmals ein einheitliches Datenmodell für räumliche Informationen. Laut einer Mitteilung von AIM-D, Profibus & Profinet International (PI) und der OPC Foundation bildet der gemeinsame Standard die Basis dafür, dass Maschinen, Roboter und mobile Systeme den physischen Raum konsistent erfassen und interpretieren können.

Die Spezifikation harmonisiert absolute Koordinaten und Identitäten über alle Systeme hinweg und ermöglicht damit die durchgängige Verortung von Assets in digitalen wie realen Prozessketten. Für die Industrie bedeutet das: räumliche Daten lassen sich ohne Zusatzaufwand in IT- und OT-Architekturen integrieren. Das ist laut den Organisationen ein zentraler Baustein für autonome Transportgeräte, intelligente Assistenzlösungen und selbstorganisierte Fertigungsumgebungen.

Damit wird eine nahtlose Integration räumlicher Daten in industrielle IT- und OT-Systeme möglich, heißt es weiter. Eine wichtige Voraussetzung für autonome mobile Roboter, intelligente Assistenzsysteme und selbstorganisierte Produktionsumgebungen. Die neue Spezifikation steht ab sofort kostenfrei auf den Webseiten der OPC Foundation zur Verfügung.

„Maschinen benötigen ein einheitliches Verständnis ihrer Position im Raum, für ein koordiniertes Zusammenspiel zwischen stationären Anlagen und mobilen Robotern in der flexiblen Produktion von morgen“, so Matthias Jöst, Komitee-Leiter Omlox bei PI. „Mit der nun verfügbaren OPC UA Companion Specification schaffen OPC Foundation, AIM-D und PI gemeinsam die Basis für eine neue Generation räumlich vernetzter und KI-fähiger Systeme.“

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