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Optimierter Konstruktionsprozess mit E-CAD-Software spart kräftig Zeit

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In der Kalkulation bietet der wechselseitige Austausch von CAD und PPS den Vorteil, dass der Vertrieb in Kooperation mit der Elektrokonstruktion sehr genau die Kosten eines Projektes kalkulieren kann. Dabei verwendet man Basisbaugruppen, die in dem Programm hinterlegt sind. Das erfordert vielleicht einen höheren administrativen Aufwand, der sich jedoch rechnet. Die Kalkulation ist sehr exakt und man hat schon eine gute Datenbasis für die Konstruktion, wenn der Auftrag erteilt wird. Die Stückliste eines Projektes beispielsweise steht beiden Systemen zur Verfügung, so dass Material und Massen stets transparent sind, und dank der Verbindung von Eplan zu PMS kann der Konstrukteur per Knopfdruck eine Bestellung auslösen. Diese Durchgängigkeit, die bei der Kalkulation beginnt, endet erst beim Abschluss des Projektes, mit der Fakturierung.

Daten aus dem PPS-System und dem Data Portal

Auch innerhalb der Elektrokonstruktion hat a-on konsequent einen durchgängigen Informationsfluss etabliert. Dabei hat man darauf geachtet, die von der Software gebotenen Möglichkeiten der Standardisierung zu nutzen. So erleichtert eine umfassende Bibliothek von Komponenten den Konstrukteuren die Arbeit. Lorenz Huber: „Wir haben rund 25000 Artikel mit Artikelnummer und Zeichnungen im System gespeichert. Viele haben wir aus dem Produktions-Planungs-System übernommen. Von anderen Komponenten haben wir bei den Herstellern Daten und Zeichnungen angefordert oder heruntergeladen und in einheitliche Formate gebracht. Und seit das Eplan Data Portal online ist, laden wir dort viele Daten herunter.“

Dass es keine Kleinigkeit ist, 25.000 Artikel in eine einheitliche Datenbasis zu überführen, bestreitet man bei a-on nicht. Aber alle Beteiligten sind davon überzeugt, dass sich der Aufwand lohnt: Er führt zu einer Standardisierung und einer Verwendung von Gleichteilen, die letztlich die Qualität der Konstruktion erhöhen. Josef Altmann: „Wir haben auch vor der Migration auf die neue Plattform schon selbst erstellte Automatisierungs-Tools genutzt, um einen hohen Qualitätsstandard zu erreichen und die Effizienz der Prozesse zu verbessern. Mit der einheitlichen Datenplattform haben wir nun ganz andere Möglichkeiten der Automatisierung.“

3D-Layout mit Eplan Cabinet

Die in der Elektroplanungssoftware generierten Daten werden in Eplan Cabinet weiterverarbeitet. Das System übernimmt die elektrotechnischen Projektdaten. Auf deren Basis wird ein professionelles, dreidimensionales Schaltschrank-Layout erstellt, das die Bauteile optimal platziert und auch die Kabellängen sowie die nötigen Ausschnitte und Bohrungen im Schaltschrank ermittelt. Selbstverständlich berücksichtigt die Software dabei die individuellen Einbaubedingungen wie Mindestabstände und Klimatisierung. Für das Schaltschrankprogramm von Rittal, kann man die Daten der Schaltschränke direkt aus dem RiCAD 3D-Produktkatalog übernehmen.

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