Eplan Optimierter Konstruktionsprozess mit E-CAD-Software spart kräftig Zeit

Autor / Redakteur: Birgit Hagelschuer / Reinhard Kluger

Von der Kalkulation über die Elektroplanung bis hin zur mechanischen Bearbeitung und zur Aderkonfektionierung: Die a-on AG in Neufahrn bei München hat einen durchgängigen Prozess für die Planung und den Bau von Schaltschränken realisiert und nutzt dabei die Eplan-Plattform. Eigentlich wollte man auf diese Weise vor allem die Qualität im Konstruktionsprozess optimieren – jetzt profitiert man auch von rund 30 Prozent Zeitersparnis in der Fertigung.

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Projektleiter Dipl.-Ing (FH) Lorenz Huber profitiert von zahlreichen Automatismen bei der Projektierung. „Die Prozesse durch den Einsatz der Eplan-Plattform verbessern sich als sehr sinnvoll empfinden wir das geräteorientierte Arbeiten.“
Projektleiter Dipl.-Ing (FH) Lorenz Huber profitiert von zahlreichen Automatismen bei der Projektierung. „Die Prozesse durch den Einsatz der Eplan-Plattform verbessern sich als sehr sinnvoll empfinden wir das geräteorientierte Arbeiten.“
( Archiv: Vogel Business Media )

Gegründet 2002 arbeitet die a-on AG für namhafte internationale Unternehmen im Anlagen- und Sondermaschinenbau aus ganz verschiedenen Branchen. Das Spektrum reicht hier von der Lebensmittelproduktion über Holzverarbeitung, Kunststofftechnik und Automotive bis zur Pharmaindustrie. Eines ist aber den Schaltschränken, die in Neufahrn geplant und gebaut werden, gemein. Josef Altmann, Vorstand der a-on AG: „Jedes Produkt ist ein Unikat.“ Dabei deckt das Unternehmen ein breites Engineering-Portfolio ab: a-on übernimmt nicht nur die Hardware- und Softwareplanung der Steuerungstechnik, sondern sehr häufig auch die Planung der Leit- und Visualisierungssysteme sowie die Elektromontage- und Inbetriebnahme der Anlage vor Ort.

Das Ziel: Durchgängige Prozesse

a-on arbeitete von Beginn an mit Eplan und hat sehr frühzeitig mit der Migration auf die neue Plattform begonnen. Projektleiter Dipl.-Ing (FH) Lorenz Huber: „Die Umstellung fällt nicht schwer, weil zahlreiche Automatismen dabei helfen. Zudem verbessern sich die Prozesse durch die Eplan-Plattform: Als sehr sinnvoll empfinden wir das geräteorientierte Arbeiten.“

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Die Umstellung erfolgte auch deshalb sehr früh, weil a-on großen Wert auf durchgängige Prozesse legt. Josef Altmann: „Wir sehen das als ein zentrales Kriterium, mit dem wir uns im Wettbewerb unterscheiden. Die Durchgängigkeit ist aus unserer Sicht die Voraussetzung für hohe Qualität und Standardisierung in der Konstruktion.“

Verbindung von E-CAD und PPS schon in der Kalkulation

Das Arbeiten auf der Plattform beginnt deshalb schon mit der Kalkulation. Hier nutzt man die Software „PMS“ als Kopplung des E-CAD-Systems zur Produktionsplanung und –steuerung (PPS). Josef Altmann: „Unser gesamtes operatives Geschäft stützt sich auf E-CAD und PPS. Deshalb kommt der Verbindung beider Systeme so große Bedeutung zu.“

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