Infrastruktur Panduit stellt neue Produktfamilien vor

Von Sandro Kipar

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Im Zuge der Digitalisierung wächst die Zahl der Rechenzentren in den Industrienationen. Panduit will diesen nun neue Systeme zur Stromversorgung und für das Kabelmanagement anbieten.

Von links: das Smart Zone USV mit einer Leistung von 1 bis 3 Kilovoltampere, der Flex Core Doppelrahmen mit geöffneten Türen und das Single-Pair-Ethernet-Kabel.
Von links: das Smart Zone USV mit einer Leistung von 1 bis 3 Kilovoltampere, der Flex Core Doppelrahmen mit geöffneten Türen und das Single-Pair-Ethernet-Kabel.
(Bild: Panduit )

Das Unternehmen Panduit hat in Frankfurt seine neuesten Produktfamilien vorgestellt, darunter unterbrechungsfreie Stromversorgungslösungen (USV), ein Optical Distribution Frame für das Kabelmanagement und die neuesten Entwicklungen im Bereich Single Pair Ethernet.

Die neue Smart Zone USV kommt in verschiedenen Varianten auf den Markt. Die Systeme sollen bei Störungen im Stromnetz etwa ein Rechenzentrum lückenlos weiter mit Energie versorgen können und vor Spannungsspitzen schützen. Panduit verwendet in den teuersten Varianten der Systeme Lithium-Ionen-Batterien, was die Lebensdauer der verbauten Energiespeicher deutlich verlängern soll. Parallel sollen auch Systeme mit herkömmlichen Batterien verfügbar sein. Die Panduit-USV soll mit den Leistungen 1 bis 3 Kilovoltampere, 5 bis 10 Kilovoltampere und 10, 15 oder 20 Kilovoltampere verfügbar sein.

3.168 Fasern pro Rahmen

Bei Flex Core handelt es sich um ein Front-Access-Kabelsystem, das mehrere optionale Schlösser für jedes Gehäuse hat, um eine mehrstufige Sicherheit zu ermöglichen. Vor allem kritische Verbindungen sollen mit diesem System geschützt werden. Umzüge, Erweiterungen oder Änderungen sollen mit der von Panduit entwickelten Kabelführung vereinfacht und verkürzt werden. Bis zu 3.168 Fasern soll das System pro Rahmen verwalten können.

Im Bereich Single Pair Ethernet hat Panduit es sich zum Ziel gesetzt, in der Industrie und bei Smart Buildings diese Art der Feldkommunikation zu etablieren. Feldbus-Steuerungen will das Unternehmen damit in moderne Ethernet-Topologien migrieren. „Die Single-Pair-Ethernet-Infrastruktur gewinnt zunehmend an Bedeutung als praktikable Alternative für die Verbindung von Systemen in intelligenten Gebäuden und in der industriellen Automatisierung“, sagt Mike Vermeer, Engineering Development Stratege bei Panduit. Ziel sei es deshalb, bestehende analoge Kommunikationsanwendungen zu einem einheitlichen Ethernet-Netzwerk weiterzuentwickeln.

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