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Flächenlichtschranke mit IO-Link für Datentiefe am Förderband

Quelle: Pepperl+Fuchs 5 min Lesedauer

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Die Flächenlichtschranke R305 von Pepperl+Fuchs erreicht mit einer erweiterten Version der robusten Technik eine große Datentiefe. Das Gerät lässt sich für vielfältige Aufgaben der Qualitäts- und Prozesskontrolle einsetzen. Die integrierte IO-Link-Schnittstelle erlaubt eine umfassende IIoT-Kommunikation sowie eine bedarfsorientierte vorausschauende Wartung.

Bahnkantenkontrolle mit R305: Der Sensor meldet kritische Veränderungen im Kantenlauf einer Textilbahn und löst damit die Korrekturroutine aus.(Bild:  Pepperl+Fuchs)
Bahnkantenkontrolle mit R305: Der Sensor meldet kritische Veränderungen im Kantenlauf einer Textilbahn und löst damit die Korrekturroutine aus.
(Bild: Pepperl+Fuchs)

Wenn eine Textilbahn über die Rollen einer Maschine läuft, kann es zum Verzug kommen, sodass die Ausrichtung des Materials für den nächsten Prozessschritt nicht mehr stimmt. Der Lauf der Bahnkante ist damit eine entscheidende Größe für die Prozesssteuerung. Mit der Flächenlichtschranke R305 lässt sich ihre Position in Echtzeit erfassen, ohne dass dafür etwa komplexe Kameratechnik benötigt wird. In seinem Erfassungsbereich von 60 Millimetern erkennt und meldet das Gerät Veränderungen im Kantenlauf. Nähert sich die Abweichung dem kritischen Bereich, kann die vorgesehene Korrekturroutine ausgelöst werden.

Ablängen von Profilen oder anderen stabförmigen Objekten

Ein anderes Einsatzfeld, bei dem man bisher wohl eher nicht an Lichtschrankentechnologie gedacht hätte, ist das Ablängen von Profilen oder anderen stabförmigen Objekten. Hier wird der Erfassungsbereich der R305 parallel zum Förderband ausgerichtet. Die Vorderkante des Profils fährt in diesen 60 mm langen Bereich hinein, beim Erreichen des definierten Punktes wird der Schnitt ausgelöst. In der Standardausrichtung – senkrecht zum Förderband – erkennt das Gerät Vorderkanten von flachen und unregelmäßig geformten Objekten ab einer Mindesthöhe von 2 mm. Bei größeren Objekten mit durchbrochenen Konturen, zum Beispiel Palettenfüße, verhindert das Lichtband eine fehlerhafte Mehrfachmeldung: Es erfasst beim Vorüberfahren nicht nur die Klötze, sondern auch das unterste durchgehende Brett über der Palettenbasis.