SPS-Analysator Prozessdaten von unterschiedlichen Messquellen schnell erfassen

Autor / Redakteur: Jens Naake / Ines Stotz

Heutige Automatisierungslösungen sind auf viele Sensoren unterschiedlichster Art angewiesen, um einer Anlagensteuerung eine möglichst detaillierte Rückmeldung über den aktuellen Zustand der Maschinen und Prozesse zu geben. Hier hilft eine leistungsfähige Mess- und Analysetechnik.

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Trotz aller Maßnahmen zur Fehlervermeidung und großer Zuverlässigkeit der Hardware bleiben Störungen und Ausfälle des Anlagenbetriebes dennoch nicht aus. Dann muss oft die klassische Streitfrage nach dem Verursacher dieser Störungen – Hardware oder Software – beantwortet werden. Um in solchen Situationen einen klaren Kopf zu behalten, ist leistungsfähige Mess- und Analysetechnik erforderlich. Sie muss dem Automatisierer helfen, viele Prozessdaten von unterschiedlichen Messquellen zu erfassen und auszuwerten, um eine schnelle Fehlerdiagnose und -behebung zu ermöglichen. Genau dafür wurde der Analysator AutoSPy von GWT-TUD entwickelt und optimiert.

Schnell und flexibel wie ein Datenlogger

Dabei handelt es sich um ein Softwarewerkzeug, das wie ein herkömmlicher Datenlogger schnell und flexibel einsetzbar ist, aber zusätzlich leistungsfähige Funktionen zur Visualisierung und Datenauswertung bietet. Bisher waren dessen Anwender bereits in der Lage, beliebige Daten aus den Siemens-SPSen Simatic S5 und S7 zyklusgenau aufzuzeichnen und entsprechend der Fehlersituation zu analysieren. Auch eine Anbindung an OPC-Server zur Überwachung weiterer Automationsgeräte ist vorhanden. Problematisch wurde es aber dann, wenn neben den SPS-Signalen auch solche Sensoren überwacht werden mussten, die bisher nicht an den E/A-Baugruppen einer SPS angeschlossen waren.

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