Unmanaged Switch Ringredundanz sorgt für hohe Betriebssicherheit
Automation IT macht Unternehmensprozesse durch eine einheitliche, Ethernet basierte Kommunikationsplattform effektiver. Alle Applikationen — von der Office- bis in die Industrieumgebung — werden auf einer Plattform zusammengeführt. Die dabei entstehenden komplexen Steuerungsanforderungen werden von Harting durch den Einsatz von Ringredundanz und unmanaged Switches der sCon-Produktfamilie gemeistert.
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Mit einer Ringredundanz, bei der unmanaged Ethernet-Switche zu einem Ring verschaltet werden, bietet die Produktfamilie sCon erstmals die Möglichkeit, die Verfügbarkeit der Automation IT zu erhöhen und zugleich die Konfiguration und Bedienbarkeit im Netzwerk zu optimieren. Da ohne einen zusätzlichen Prozessor eine marktübliche Recovery-Time erzielt wird, spart die Lösung Installationsaufwand und Materialkosten.
Alles ohne Management-Overhead
Ringtopologien sind aus der Feldbuswelt übernommen worden und entsprechen optimal den Anforderungen vieler Anlagen, die bislang mit Feldbussystemen gesteuert wurden. Für die Ethernet-Plattform kommen die im Office-Bereich üblichen Sterntopologien nicht in Frage, da der Verkabelungsaufwand zu hoch wäre. Die Schließung einer einfachen Linientopologie zu einem Ring hingegen steigert bei minimal gesteigertem Verkabelungsaufwand die Verfügbarkeit der Anlage deutlich. In der Linientopologie würde bereits durch einen Ausfall eines Gerätes oder Bruch eines Kabels jede Datenkommunikation unterbrochen, daher wurden Ringstrukturen bzw. so genannte Backup-Lösungen entwickelt. Auch wenn diese Vorteile lange bekannt sind, fehlte bislang eine einfache, kostengünstige Ringredundanz-Lösung für unmanaged Switches.
Bisher waren am Markt proprietäre oder am IEEE 802.3 Standard angelehnte Lösungen des Protokolls Rapid-Spanning-Tree (RSTP) für managed Switche erhältlich. Für Anwendungen in der Feldebene ist diese Lösung, die hohe Kosten und viel Installationsaufwand bedeutet, nicht akzeptabel. Die einfache Ringredundanz wird den Erfordernissen der Anwender besser gerecht. Sie unterscheidet sich von bisherigen Lösungen durch die Möglichkeit, das System via USB-Port zu konfigurieren. So lassen sich über eine einfache Benutzeroberfläche die Einstellungen des Switches individuell anpassen. Diese Anpassungsfähigkeit an die spezifische Applikationsanforderungen ist der Vorteil der sCon-Produktfamilie.
sCon mit Ring- und Parallel-Redundanz

Der sCon verfügt neben der Ringredundanz auch noch über die Funktion der parallelen Redundanz. Diese beiden Funktionen stellen einen deutlichen Vorteil gegenüber anderen unmanaged Ethernet-Switches dar — und zwar im Sinne der Anwenderanforderungen. Eine nahezu hundertprozentige Anlagenverfügbarkeit ist in der Industrie mittlerweile Standard. Abweichungen sind bestenfalls im Promillebereich oder bis zu ein oder zwei Prozentpunkten tolerierbar. Der Verlust eines aktiven Links für Sekunden ist unter diesen Bedingungen nicht akzeptabel. Mit dem sCon-Switch ist ein solcher Ausfall nicht möglich, da Ring- und Parallel-Redundanz zur Verfügung stehen.
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